Schuldnerberatung mit Millionen gefördert

Finanzkrise
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Land NÖ fördert Schuldnerberatung NÖ mit 2,3 Millionen Euro.

Das passt ja zu dem Abschnitt, wo ein betroffener von der Schuldnerberatung den Tipp bekam: “Sie müssen halt mehr verdienen”!

Es geschieht Abwertung, die Menschen geraten danach oft in schwerste Depressionen, es wird verschwiegen. Aber Hochmut kommt vor den Fall auch für so manchen “Berater”!

Tatsächlich gibt es solche Tipps und der betroffene kann gehen. “Versteht man dies unter Beratung”?

Der betroffene ging beschämt und man kann sich vorstellen, der nächste Tag war Energielos wie nie.

So gehen Millionen an die Berater und die betroffenen werden geflozelt.

LR Teschl-Hofmeister/LR Königsberger-Ludwig: „Auswirkungen der Pandemie werden erst in den nächsten Jahren erkennbar und spürbar sein“

Die niederösterreichische Landesregierung hat für das Jahr 2021 eine Fördersumme von 2,3 Millionen Euro für die Schuldnerberatung NÖ beschlossen. „Die Schuldnerberatung ist mit ihrem Beratungsangebot für von Schuldenproblemen betroffenen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wesentlicher Bestandteil der Sozialhilfe in Niederösterreich. Das Angebot ist auch und vor allem in Zeiten der Krise ein sehr wertvolles, denn die Corona-Pandemie bringt für viele nachvollziehbare Unsicherheiten und neue Ängste hinsichtlich der eigenen Zukunft mit sich, begründet etwa durch Jobverluste oder Einkommensverschlechterungen. Die Schuldnerberatung NÖ gibt Hilfe zur Selbsthilfe und möchte Betroffenen dabei helfen, langfristige Lösungen zur selbstständigen Bewältigung ihrer Schulden zu erarbeiten“, so die beiden zuständigen Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger-Ludwig.

Aus der Jahresstatistik 2020 der Schuldnerberatung NÖ geht hervor, dass die Verschuldung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auch im herausfordernden Jahr 2020 nicht gestiegen ist. Die Gründe dafür dürften in der Tatsache zu finden sein, dass einerseits Fälligkeiten bei Krediten, Mieten etc. gestundet wurden und andererseits Ausgleichs- und Unterstützungszahlungen eine wichtige Hilfestellung waren. „Wir gehen davon aus, dass die vollen Auswirkungen der Pandemie erst in den nächsten Jahren erkennbar und spürbar sein werden. Zwar greifen in vielen Fällen die Ausgleichs-und Unterstützungszahlungen, dennoch rechnen die Experten der Schuldnerberatung ab Beginn der zweiten Jahreshälfte mit einem Anstieg der Beratungsgespräche. Wie sich die Krise tatsächlich auf die finanzielle Situation der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auswirken wird, wird sich jedoch erst später im vollen Umfang zeigen“, erklären dazu die beiden Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger Ludwig.

Die Durchschnittsverschuldung der Klientinnen und Klienten der Schuldnerberatung NÖ lag bei rund 82.000 Euro. „Der Großteil, rund 40 Prozent, unserer Klientinnen und Klienten war zwischen 36 und 50 Jahre alt. Als Hauptgründe der Verschuldung gelten neben Arbeitslosigkeit, Einkommensverschlechterung, Selbstständigkeit auch Scheidung bzw. Trennung und das Konsumverhalten der Betroffenen. Bei Jugendlichen ist das Konsumverhalten Ursache Nummer Eins für die Verschuldung“, erklärt dazu NÖ Schuldnerberatung Geschäftsführer Michael Lackenberger.
Mehr als 40 Prozent aller verschuldeten Jugendlichen geben das Konsumverhalten als Ursache für die angehäuften Schulden an. Die Durchschnittsverschuldung dieser Gruppe liegt bei rund 26.200 Euro.

Quelle
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