Schwul sein: Schmierereien auf Vereinslokal – Grüne Schwul ist nicht krank

geralt / Pixabay License

Lindner/Hallak: Volle Solidarität mit der HOSI Wien – Homo- & Transphobie haben in Wien und ganz Österreich keinen Platz!

Zwischenzeile: Es ist immer ein Zusammenspiel in Konflikten.

Mehr Demut von solchen Vereinen, würde wahrscheinlich einiges verhindern, deshalb nicht volle Solidarität.

SoHo reagiert fassungslos auf Angriff auf das Vereinslokal der HOSI Wien

Fassungslos zeigt sich die sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation SoHo über den Angriff auf das Vereinslokal der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien.
Unbekannte haben das HOSI-Vereinslokal in Wien am Wochenende mit blutigen Flüssigkeiten beschmiert und den Eingang mit Flaschen beschädigt.
Für SoHo-Bundesvorsitzenden Mario Lindner und den Vorsitzenden der SoHo Wien, Bakri Hallak, steht fest: „Homo- und transphobe Angriffe wie dieser haben in Wien und ganz Österreich keinen Platz! Feige Angriffe wie dieser, mit denen die LGBTIQ-Community und engagierte Gleichstellungs-Aktivist_innen eingeschüchtert werden sollen, dürfen niemals ohne Konsequenzen bleiben. Wir werden umso stärker weiter gegen Hass, Diskriminierung und Gewalt kämpfen!

Zwischenzeile, es ist ein Hilferuf, derer, die eben nicht mit allem einverstanden sind aus der Schwulenbewegung. Es ist vielleicht auch aus Uninformiertheit heraus, ein gewisser Hass, eine Abneigung. Abstoßung, solcher Bewegung. Es kommt aus der Seite der Abstoßung gegen solche Vereine.

Die SoHo unterstützt daher den Spendenaufruf der HOSI Wien, die für die Schäden am Lokal aufkommen muss. „Orte wie dieser bieten einen sicheren Raum, ganz besonders für junge Menschen. Und die HOSI Wien schafft mit ihren vielen Aktivitäten und Gruppen ein Zentrum für Schwule, Lesben, Bisexuelle, intergeschlechtliche, queere und Trans*-Personen sowie solidarische Heteros – gerade in Zeiten wie diesen ist diese Arbeit wichtiger denn je! Wir stehen an der Seite der HOSI-Aktivist_innen und lassen uns nicht unterkriegen!“, so Hallak und Lindner.

Wer die HOSI Wien bei ihrer Arbeit und insbesondere den Reinigungskosten nach diesem Angriff finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun:

Der Verein sendet Signale der Konfrontation

Ewa Ernst-Dziedzic für rasches Verbot von Konversionstherapien für alle und nicht nur für Minderjährige.

Zwischenzeile: Haben Eltern oft zu Recht Angst um ihre Kinder?

Grüne: „Homosexualität ist keine Krankheit”

Die deutsche Regierung hat heute ein Verbot für sogenannte „Konversionstherapien” gegen Homosexualität gesetzlich beschlossen. Vor allem junge Menschen sollen geschützt werden. Im Juli dieses Jahres stimmte der österreichische Nationalrat bereits einstimmig für ein gesetzliches Verbot von Konversionstherapien an Minderjährigen.

„Das war ein guter erster Schritt, es braucht hier aber nicht nur einen Erlass für Minderjährige, sondern ein klares Gesetz, das alle Menschen und nicht nur Minderjährige vor solchen Unsinns- und Pseudo-‚Therapien‘ schützt“, meint die stellvertretende Klubobfrau der Grünen, Ewa Ernst-Dziedzic.

Fast jeder dritte Suizidversuch in Österreich wird von homosexuell orientierten Menschen begangen. Bei homosexuellen Jugendlichen ist die Suizidrate sechsmal so hoch. Sogenannte „Konversionstherapien“ zielen darauf ab, Homosexualität in heterosexuelles Verhalten umzuwandeln. „Wir werden uns weiterhin stark dafür machen, dass diesen üblen ‘Konversionstherapien’ ein Riegel vorgeschoben wird“, sagt Ernst-Dziedzic

Quelle