Selbstgebastelte Bombe in Wien explodiert

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Polizeibericht: Da sich ein 46-jähriger österreichischer Staatsbürger offenbar durch eine selbsthergestellte Rohrbombe, welche in seinem Haus detonierte, an der Hand verletzte wurde ein Großeinsatz ausgelöst.
Als Beamte des Stadtpolizeikommandos Donaustadt an der Einsatzadresse eintrafen, hat sich der 46-Jährige in seinem Haus verschanzt. In weiterer Folge wurde der Gefahrenbereich großräumig abgesperrt und Beamte der WEGA, der Polizeidiensthundeeinheit, des EKO Cobra/DSE, des Landeskriminalamts, der Verhandlungsgruppe sowie sprengstoffkundige Organe (SKO) waren im Einsatz. Durch eine gute Gesprächsführung ist es den Einsatzkräften nach mehreren Stunden gelungen, dass sich der Mann freiwillig aus dem Haus begab. Er wurde vorläufig festgenommen und unter polizeilicher Begleitung durch einen Wiener Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Das Haus wurde anschließend durchsucht, es wurden mehrere vermutlich selbsthergestellte Sprengmittel aufgefunden. Der 46-Jährige befindet sich derzeit unter Aufsicht von Justizwachebeamten in einem Spital.

Hier ein weiterer Bericht.

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