SPÖ – klagt wieder ÖVP an: “Schweigen zu brennenden Themen”

Update 19. 7. Wird jetzt Waldhäusl doch registrieren lassen?

Kein Ende der Diskussion und unter dem Vorwand, Tierschutz, kommt es immer mehr zur Esaklation der Parteien.

Update: Waldhäusl: “Schächtungs Gesetz war mit SPÖ abgesprochen. Verstehe die Aufregung jetzt nicht”!

Hier mehr dazu

Was fangen hier für neuerliche Probleme an?

Zum Beispiel dass letzte Thema: Es geht um das grausame Schächten von Tieren in unserem Land.

Die FPÖ, Waldhäusl hat diese Diskussion aber dazu genutzt, wieder einen richtig medialen Anschlag los zu treten. Doch wer hat eigentlich damit begonnen?

Die Leute hier zu lange regt dieses Tiere Schächten schon lange auf. Unterschriften wurden sogar gesammelt, dieses Tierleid zu beenden. Schlachten ist grausam, aber Schächten, sagt eine Frau, ist noch viel Grausamer. Und dies wird rein aus Glaubensgründen gemacht; Altes Testament, bei uns über Moses nach zu lesen.

Juden und Muslime leben im Alten Testament, so kann man es sagen. Und für die Juden ist Moses einer den diese bis heute huldigen. Und seine Gesetze zelebrieren.
Doch vielleicht sollte hier jeder selbst in der Geschichte forschen, dem es interessiert.

Es geht ja darum, was nun bei uns daraus gemacht wird. War es zuerst der Falter der berichtet hat, oder doch die Wiener Zeitung?

Auch Standard und KURIER haben berichtet, bald darauf die Kronen Zeitung und oe24.

Hier kann man nachlesen um was es dabei geht. Nun ist wieder viel Sturm im Wasserglas.

Die SPÖ sagt dazu:

Lercher: „Kurz‘ und Mikl-Leitners Schweigen zu antisemitischen Aussagen ist unerträglich.

FPÖ-Waldhäusls Judenregistrierungs-Pläne sind ungeheuerlich – Sofortiger Rücktritt wäre angebracht!

Anfangs ging es nur um dass Thema, keine Tiere mehr zu schächten und dass kam raus.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher hat heute, Mittwoch, scharfe Kritik an den jüngsten Aussagen von FPÖ-Landesrat Waldhäusl geübt. „Dass Waldhäusl eine Registrierungspflicht für Juden einführen will, die koscheres Fleisch essen, ist ungeheuerlich. Diese klar antisemitische Forderung erinnert mich und jeden, der über ein funktionierendes Geschichtsbewusstsein verfügt, an das dunkelste Kapitel Österreichs. Waldhäusl disqualifiziert sich für jedes öffentliche Amt und sollte besser gestern als heute zurücktreten. Von der rechtesten FPÖ-Landesorganisation des Landes ist leider nichts anderes zu erwarten. Nationalratspräsident Sobotka hat gerade erst ein Signal der FPÖ an Israel eingefordert, dass man sich vom Antisemitismus distanziert. Das Signal ist nun genauso ausgefallen, wie man es befürchten musste. Umso schwerer wiegt das Schweigen von Kanzler und Vizekanzler, sagt Lercher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Eine Registrierungspflicht für Juden auch nur anzudenken, ist für Lercher ein „ungeheuerlicher Tabubruch“, der sofortige Konsequenzen nach sich ziehen müsse. „Nach solchen Aussagen aus der FPÖ, in der so genannte ‚Einzelfälle‘ längst zum System geworden sind, kann man nicht einfach achselzuckend zur Tagesordnung übergehen. Die FPÖ Niederösterreich ist inzwischen so rechts, dass selbst Funktionäre wie Christian ‚Höhlenmensch‘ Höbart von der eigenen Basis für einen zu wenig rechten Kurs abgestraft wurden. Es häufen sich außerdem Berichte über Auseinandersetzungen zwischen Funktionären bis ins Handgreifliche. Strache wäre gefordert, die FPÖ Niederösterreich neu aufzustellen, oder aus der Partei zu werfen. Unerträglich ist aber auch das Schweigen des Kanzlers, der einer immer offener menschenfeindlich, hetzerisch und antisemitisch agierenden FPÖ offenbar Narrenfreiheit gibt“, sagt Lercher, der auch an die bis dato folgenlos gebliebene Attacke von FPÖ-Generalsekretär Vilimsky auf EU-Kommissionspräsident Juncker erinnert. „Auch da war von Kurz absolut nichts zu hören, kein Wort der Distanzierung, keine Verurteilung, nichts“, sagt Lercher, der von Kurz eine sofortige Stellungnahme fordert

Das schreibt der KURIER

Standard

Kronen Zeitung

Hier eine weitere Aussendung dazu: “Warum schweigt Kanzler Kurz”?

 

Zitat Standard:

Für Deutsch gehört das Schächten – neben der Beschneidung – zu den Grundpfeilern des jüdischen Glaubens. “Wenn Juden in Österreich leben wollen, dann muss das möglich sein”, ärgert er sich im Gespräch mit dem STANDARD.

Quelle