Ab 1. April 2026 soll in Österreich ein neuer Sozialtarif für Strom Haushalte mit geringem Einkommen entlasten. Der Tarif – beim niederösterreichischen Energieversorger EVN als „Optima Garant Sonne“ Tarif umgesetzt – richtet sich unter anderem an Mindestpensionisten, Menschen mit geringem Einkommen oder Bezieher bestimmter Sozialleistungen.
Ganz NÖ? Nein, einige Bezirke schwimmen gegen den Strom!
Für viele Haushalte könnte das tatsächlich eine spürbare Entlastung bringen.
Doch für einen Teil der Niederösterreicher wirkt das Startdatum eher wie ein Aprilscherz.
Denn rund 17 Prozent der Bevölkerung Niederösterreichs können den neuen Tarif gar nicht in Anspruch nehmen – obwohl diese 300.000 Menschen alle Voraussetzungen erfüllen würden!
Der entscheidende Unterschied: der Netzbetreiber
Der Grund liegt nicht beim Einkommen und auch nicht beim Stromlieferanten, sondern bei einer technischen Struktur im Hintergrund: dem Stromnetz.
Während der Großteil des Bundeslandes über die Netz Niederösterreich GmbH versorgt wird, sind einige Regionen historisch an die Wiener Netze angebunden.
Das betrifft konkret:
- den Bezirk Baden
- den Bezirk Mödling
- sowie die Stadt Klosterneuburg
Diese Regionen liegen zwar politisch in Niederösterreich und werden vielfach ebenfalls von der EVN mit Strom beliefert – ihr Stromnetz wird jedoch von den Wiener Netzen betrieben.
Und genau dort greift der neue Sozialtarif nicht.
Darauf hingewiesen hat bislang unter anderem ein Bericht des Senders ORF Niederösterreich.
Auch bei der Arbeiterkam…