Trotz Betretungsverbot – Frau aufgelauert und attackiert

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Am 03. Juni 2018 um 13:50 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Martinstraße in die Anastasius Grün Gasse gerufen, weil dort offenbar eine Frau von einem Mann geschlagen worden war.
Das 29-jährige Opfer war mit ihrem 10 Monate alten Sohn im Park, als ihr 44-jähriger Ehemann in den Park kam, um laut seinen Angaben seinen Sohn zu sehen. Es kam zum Streit, weil gegen den Mann infolge früherer Vorfälle und mehrerer Betretungsverbote auch eine aufrecht einstweilige Verfügung bestand, aufgrund welcher er seine Frau für die Dauer eines Jahres nicht sehen darf.
Der Streit eskalierte, der mutmaßliche Täter bespuckte die Frau, versetzte ihr mehrere Tritte, schüttelte seinen 10 Monate alten Sohn und bedrohte Frau und Kind mit dem Umbringen, falls er nicht nach Hause zurückkehren dürfe. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 44-Jährige sehr wankelmütig – teils weinerlich, teils aggressiv. Infolgedessen wurde er festgenommen und gegen ihn erneut ein Betretungsverbot ausgesprochen. Er wurde wegen versuchter Körperverletzung und schwerer Nötigung angezeigt und befindet sich in Haft.
Die 29-Jährige und ihr Sohn blieben unverletzt.

Nur wie lange wird man ihn in Haft halten können?
Was danach?

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