Vergewaltigung – Opfer bitte zahlen

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Sie wurde vergewaltigt, ihr Körper wurde mit einem Stanley-Messer zerschnitten, musste x mal genäht werden. Sie  wird ewig gezeichnet sein.

Sie muss zahlen, über 11.000 Euro für die Behandlung im Krankenhaus, Wien.

Sie hat sich mit dem falschen eingelassen, er zeigte ihr dies indem er sie bis auf Blut schwerst misshandelte. Beide waren keine Österreicher, sie Rumänin und nicht versichert und er ein Flüchtling aus Allgerier.

Spital schickt Gewaltopfer Rechnung, schrieben mehrere Medien.

Was soll aber das Spital machen, die Kosten sind nun mal aufgelaufen?

Kronen Zeitung
Nach wie vor sorgt ein Missbrauchsfall im Web für Empörung: Eine 28- jährige Rumänin wurde von einem algerischen Asylwerber (22) brutal zusammengeschlagen und misshandelt nur deshalb, weil sie die Beziehung zu ihm beenden wollte. Damit aber nicht genug, flatterte beim Opfer nach der Behandlung eine Rechnung über exakt 11.270 Euro vom AKH ins Haus.

oe24

 Die Rumänin wollte sich von dem jungen Algerier trennen, zu dem sie eine lockere Beziehung gepflegt hatte. Da brannten bei dem 22-Jährigen die Sicherungen durch. Die 28-jährige Anna-Maria S. (Name geändert) musste ein mehrstündiges Martyrium über sich ergehen lassen.

Kampf

In der Nacht auf den 12. August rief Amine T. an, er wolle sich umbringen, da er so sehr unter der Trennung leide. Wollte er ihr damit ein schlechtes Gewissen machen, um sie in seine Wohnung im 3. Bezirk zu locken? Zum „Reden“ gingen sie auf sein Zimmer. Ganze fünf Stunden hielt er sie dort anschließend fest. Er trat ihr gegen die Brust und ins Gesicht, schlug mit einer Bierflasche auf ihren Kopf und flüsterte dazwischen „I will kill you“, sollte sie schreien.

Beide Artikel zum nachlesen über den Link.

Rechnung über 11.270 Euro

Nach ihrer Behandlung im AKH kam für die Rumänin aber der nächste Schock: Da sie nicht versichert ist, bekam sie vom Krankenhaus eine Rechnung in Höhe von genau 11.270 Euro. „Völlig berechtigt“, erklärt ihr Anwalt Andreas Strobl, der den Fall völlig unentgeltlich übernommen hat, im Gespräch mit krone.at, „aber sie wird nicht bezahlen können.“ Nun hofft die Verzweifelte auf Hilfe.

Ich will da weder urteilen noch sonstiges, es ist schrecklich genug wenn man falsche Freunde findet, die einen derart verletzen.

Wir fragen uns alle, was geschieht jetzt mit dem Täter?
Er wurde noch nicht einvernommen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Heißt es in einer Aussendung. Bzw. über ihn wird nichts an die Medien gegeben?

Täter hat sich selbst verletzt, auch er kam angeblich ins Krankenhaus.