Vergewaltungsopfer nicht geglaubt, Täter auf freien Fuß

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Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter fassen.

Die Justiz hat ihn wieder frei gelassen.

Hier die ganze Story, furchtbar, was die Frau (55) ertragen musste!

Kurze Zeit später wurde der junge Mann im Zuge der Alarmfahndung festgenommen. Er bestritt aber jeglichen Zusammenhang. Die vermeintliche Tatwaffe, das Messer, wurde gefunden und sichergestellt.

Mordversuch in Pressbaum

Ein 74-jähriger Mann aus Pressbaum ist verdächtig, am 29. April 2020, um 12:50 Uhr, in Tötungsabsicht versucht zu haben, mit einem Messer auf seine 71-jährige Lebensgefährtin einzustechen. Der 71-Jährigen gelang es jedoch, dem Beschuldigten mit einem Stock das Messer aus der Hand zu schlagen. Anschließend flüchtete sie aus der Wohnung und erstattete per Notruf bei der Polizei die Anzeige.

Beim Eintreffen der Bediensteten der Polizeiinspektion Pressbaum konnte die 71-Jährige bei einer Nachbarin unverletzt angetroffen werden. Der Beschuldigte hielt sich währenddessen allein in der gemeinsamen Wohnung auf und reagierte vorerst nicht auf Klopfen oder lautes Zurufen.

Nach einiger Zeit begab sich der Beschuldigte aus der Wohnung in den Gangbereich und wurde festgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass sich der 74-Jährige vor dem Verlassen der Wohnung selbst mit dem Messer im Brustbereich lebensgefährlich verletzte. Er wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt in das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert. Sein Gesundheitszustand ist nicht mehr lebensbedrohlich.

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete die Einlieferung des Beschuldigten nach der ärztlichen Betreuung durch das Universitätsklinikum St. Pölten in die Justizanstalt St. Pölten an, gleichzeitig wurde durch die Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft beim Landesgericht St. Pölten beantragt.

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