War es doch Mord?

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Bankerin von Terrasse gestürzt: Ehemann angeklagt.

Nach dem Tod einer Bankerin, die am 22. April von einer Dachterrasse in der Schwindgasse in Wien-Wieden gestürzt war, wird sich der Witwer wegen Mordes vor einem Schwurgericht verantworten müssen. Die Anklageschrift ist bereits beim Landesgericht für Strafsachen eingebracht und zugestellt worden, bestätigte Gerichtssprecher Thomas Spreitzer.

Die Staatsanwaltschaft Wien geht in ihrer Anklageschrift davon aus, dass der 48 Jahre alte IT-Techniker seine Ehefrau mit Tötungsvorsatz über die Brüstung der Dachterrasse hob und 15 Meter in die Tiefe stieß. Ursprünglich hatte man in diesem Fall Selbstmord vermutet. Die 45-jährige Bankerin soll seit längerem unter Depressionen gelitten haben. Daher lag der Gedanke nahe, die Frau wäre ohne fremdes Zutun in den Tod gesprungen. Das Obduktionsgutachten förderte allerdings Verletzungsspuren an der Leiche zutage, die auf Fremdverschulden hindeuteten. Der Ehemann wurde daraufhin unter Mordverdacht festgenommen.

Mord bestritten, er sprach immer von Selbstmord  der Frau?
Nach dem Sturz in die Tiefe alarmierte der 48-Jährige weder Polizei noch Rettung. Eine Freundin, die am nächsten Tag nach der Bankerin sehen wollte, fand ihre Leiche

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