Zweifacher Mordversuch im Bezirk Amstetten

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Ein 26-Jähriger aus Wien wird beschuldigt am Abend des 24. Dezember 2018, gegen 22.10 Uhr, einen 46–Jährigen aus Krems an der Donau in einem Zug, welcher gerade im Bahnhof St. Valentin hielt, mit einem Messer im Halsbereich verletzt zu haben.
Beim Eintreffen der Bediensteten der Polizeiinspektion St. Valentin konnte das Opfer am Bahnsteig angetroffen werden und gab an, dass sich der Beschuldigte noch im Zug befinden würde.
Bei der Durchsuchung des Zuges konnte dann anschließend ein verletzter 18-Jähriger aus Wien wahrgenommen werden, der eine blutende Wunde im Halsbereich aufwies. Der 18-Jährige wurde von dem Beschuldigten verfolgt, welcher auch schon den 46-Jährigen verletzt haben soll.
Der 26-Jährige Beschuldigte konnte von den Beamten widerstandslos festgenommen und die mutmaßliche Tatwaffe, es handelte sich um ein Klappmesser, sichergestellt werden.
Der Beschuldigte, bei welchem vermutlich eine psychische Erkrankung vorliegen dürfte, und die Opfer standen in keinem Verhältnis zueinander.
Die Angriffe mit dem Messer gegen den Halsbereich seien plötzlich und unerwartet durchgeführt worden. Die beiden Verletzten wurden in das Unfallkrankenhaus Linz verbracht, wo sie ambulant behandelt und die Wunden im Halsbereich genäht wurden. Durch die Staatsanwaltschaft St. Pölten wurde die Untersuchungshaft in Aussicht gestellt, sowie die Einlieferung in die Justizanstalt St. Pölten angeordnet.

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