Die GRÜNEN gehen mit der KPÖ zusammen

Mirko Messner und Flora Petrik | © KPÖ PLUS Mirko Messner und Flora Petrik | © KPÖ PLUS

Diese Überraschungen erschlagen uns förmlich.
Es wird alles immer krasser in dieser Wahlperiode GRÜNE und KPÖ, wer hätte dies je gedacht?
Das sind wirklich NEWS!

Junge Grüne und KPÖ kandidieren als “KPÖ PLUS” bei der Nationalratswahl.

Junge Grüne starten neue Mitmachplattform PLUS für alle, die eine neue soziale Kraft aufbauen wollen.

Bei einer Pressekonferenz am Montagvormittag präsentierte Flora Petrik, Sprecherin der Jungen Grünen, die neue Plattform “PLUS – Plattform unabhängig & solidarisch”. Die Initiative von Mitgliedern der Jungen Grünen versteht sich als Mitmachplattform für alle, die sich für eine solidarische und demokratische Gesellschaft einsetzen und selbst aktiv werden wollen. Gemeinsam mit vielen Unabhängigen wird die Plattform bei der Nationalratswahl unter dem Dach der KPÖ als “KPÖ PLUS” kandidieren. So soll eine starke Bewegung gegen den Rechtsruck aufgebaut werden.

Starke soziale Kraft aufbauen

“Immer mehr Menschen haben Angst um ihre Zukunft und haben die Nase voll von den Parteien im Parlament. Es braucht eine starke Kraft, die all jenen einen Raum bietet, die einen sozialen Kurswechsel wollen. Wir wollen diese Kraft sein”, so Petrik. Die KPÖ ist dafür der ideale Partner: Sie macht dort, wo sie lokal verankert ist, anerkannte politische Arbeit, von Wohnungspolitik bis zur gewerkschaftlichen Vertretung. Ein Vorbild ist, dass die KPÖ-Mandatare auf üppige Politikergehälter verzichten und für Menschen in Notlagen spenden.

Lücke im politischen System füllen

Der Anlass für die gemeinsame Kandidatur als KPÖ PLUS ist die Nationalratswahl. Das Ziel ist aber, langfristig eine neue soziale Kraft aufzubauen. Denn es gilt eine große Lücke im politischen System zu füllen. Das Ziel ist, auch nach der Wahl möglichst viele Menschen einzubinden und zum Mitmachen zu bewegen. Die Kampagne zur Nationalratswahl wird sich unter anderem um soziale Themen wie Arbeit, Wohnen und Verteilungsgerechtigkeit drehen.

Die KPÖ hat in ihrem Bundesvorstand am vergangenen Samstag einstimmig beschlossen, ihre Listen zu öffnen. Der Bundesvorstand der Jungen Grünen hat nach Rücksprache mit vielen Aktivistinnen und Aktivisten entschieden, dieses Projekt anzugehen. Was mit dem Verein “Junge Grüne” passiert, wird bei einem Bundeskongress Ende Juli von allen Mitgliedern demokratisch bestimmt.

Die Mitmachplattform ist ab sofort online unter www.kpoeplus.at abrufbar.

Quelle

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