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Lebenslange Haft für Taximörder aus Oberösterreich

Ein 47-Jähriger, der im April in Oberösterreich eine 56-jährige Taxilenkerin mit zahlreichen Messerstichen getötet hat, ist am Donnerstag im Landesgericht Wels zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zudem wird er in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Er nahm das Urteil an, die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel, damit ist es rechtskräftig.

Er verbrachte bereits sein halbes Leben im Gefängnis. 7 Vorstrafen und Ermordung der Freundin brachten ihn ingesamt mehr  20 Jahre hinter Gittern. Kaum  heraußen  tötete er eine Taxilenkerin .

Grund: “ So richtig frei habe er sich nur im Gefängnis gefühlt“, sagte er vor Gericht. Zuletzt war er im Februar aus der Haft entlassen worden und kam in einer Notschlafstelle in Wels unter, dort gefiel es ihm aber nicht. Er begann, in Hotels zu übernachten, auch wenn er kein Geld dafür hatte.

„Ein Psychopath, ärger geht’s nicht“

Die Polizei kam rasch auf die Spur des 47- Jährigen. Ihm wurden Bilder aus einer Überwachungskamera sowie DNA- Spuren zum Verhängnis. Wenige Tage nach der Tat wurde er in einem Welser Hotel festgenommen. Er hatte dort unter seinem richtigen Namen eingecheckt, obwohl er gewusst haben muss, dass die Polizei seine Identität kannte und nach ihm fahndete.

Staatsanwalt Günther Diplinger warf ihm Mord und schweren Raub vor. Er verlangte lebenslang und hatte vorbeugend auch eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragt. Denn die psychiatrische Sachverständige Adelheid Kastner bezeichnete den 47- Jährigen als „jemanden, vor dem man die Gesellschaft schützen muss“, er sei „ein Psychopath, ärger geht’s nicht“.

 

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