News Ticker

Pulverfass Europa

Ana_M / Pixabay
Werbung

Asylkrise entzweit: Balkan erneut ein Pulverfass

Ungarn mobilisiert bereits Reservisten

Kronen Zeitung dazu: Wegen der Flüchtlingskrise steht nun auch der Friede in Europa auf der Kippe. Besonders am Pulverfass Balkan erheben sich wieder die alten Dämonen der Feindschaft. Die Nerven zwischen den Staaten liegen blank. Ein Funke genügt. Die Lage war schon lange nicht mehr so gefährlich.

Ich hätte mir im Traum nicht gedacht das Armut und Flucht Auslöser für solche schweren Konflikte sein kann. War alles von den Gegnern geplant kommt mir da in den Sinn? Die IS sagte ja: „Wir schicken euch unsere Leute die euer Land komplett ruinieren und zerstören“!

Also so sieht es dann aus. Gewalt anders, bis doch hin zu Zeiten wo man wieder aufeinander schießt?

Kronen Zeitung:

Zwischen Kroatien, Ungarn, Slowenien, Serbien fliegen die „Fetzen“ mit Beschimpfungen und Schuldzuweisungen. Kroatien und Ungarn liegen regelrecht im Clinch. Budapest wirft Zagreb vor, Tausende Flüchtlinge „ungefragt“ nach Ungarn abzuschieben. Man habe deshalb beim Überschreiten der Grenze die kroatischen Begleitpolizisten entwaffnet und den Zugsführer wegen Schlepperei festgenommen.

Kroatien bestreitet „ungarische Lügen“

Kroatien bestreitet diese „ungarischen Lügen“ und legt nach: Trotz heftiger Drohungen aus Budapest will Kroatien weiterhin Flüchtlinge an die ungarische Grenze schicken: „Wir haben sie (die Ungarn) mehr oder weniger gezwungen, die Flüchtlinge anzunehmen. Und wir werden das weiter tun“, donnerte Kroatiens Regierungschef Milanovic.

Ungarn droht Kroatien mit Blockade in der EU

Die ungarische Regierung hatte zuvor angekündigt, den Beitritt Kroatiens zur Schengen- Zone boykottieren zu wollen. Das ungarische Verteidigungsministerium meldete indes die Fertigstellung des Grenzzauns zu Kroatien entlang der 41 Kilometer langen Landgrenze. Die restlichen 330 Kilometer der Grenze werden von der Drau gebildet.

Ungarn zieht wieder Reservisten ein.

Drohungen sind der Anfang.
Druck und Sanktionen folgen, auch auf andere Länder.
Gewalt und Streit, bis hin zum Konflikt, Eskalation die keiner mehr stoppen kann und auch nicht fähig ist dazu. Wenn der Flächenbrand endgültig ausbricht.

Werbung