Die nächste Krise kommt bestimmt!

Die Frage ob, oder wann sie kommt ist irrelevant - wichtiger ist: Sind wir darauf vorbereitet?

Krisenvorsorge
Krisensituationen gibt es viele, aber auch Vorsorgemöglichkeiten ... | Foto © Comfreak / by pixabay / CC0 Public Domain

Immer mehr Menschen bereiten sich auf Krisensituationen wie Naturkatastrophen, Finanzkrisen, Unruhen vor und wappnen sich gegen das Versagen gewohnter Strukturen. Doch dahinter steckt mehr als das Bunkern von Vorräten …

Beim letzten “langen” Stromausfall habe ich mir wieder einmal Gedanken über die moderne Lebensart des “techno Sapiens” gemacht. Kaum ist der Strom einige Stunden weg, erlahmt unser (digitales) Leben. Wir jammern wegen der Dunkelheit, bedauern das Kaffeemaschine, Rechner und Fernseher aus sind.

Wenn Ressourcen schwanken wird der Friede instabil

Hochwasser
Das Hochwasser 1997 in dem wir alles verloren … | © Peter Schweinsteiger

Dabei wissen wir genau: Es gab und gibt noch schlimmere Katastrophen mit längeren Versagen der Infrastruktur. Etwa wenn bei Hochwasser, Lawinen oder Muren-Abgängen ganze Orte tagelang von der Versorgung abgeschnitten sind.

Wenn die ansonsten ständig verfügbaren Güter plötzlich nicht mehr greifbar sind, bemerken wir deren Verlust. So kann beispielsweise die Flucht vor den Wassermassen schon bei der Tankstelle zu Ende sein, wenn die Pumpen nicht mehr laufen, oder der Kraftstoff alle ist.

Plötzlich entsteht sogar Streit um die vielleicht letzten Benzinkanister, Brotlaibe, Medikamente, Konserven, Batterien oder Wasserflaschen; Wut auf jene “die daran Schuld” sind entsteht, politische Unruhen können ausbrechen. Dazu kann es auch in unseren zivilisierten Industriestaaten kommen! Gerade weil wir an die ständige Verfügbarkeit von Ressourcen und Frieden gewöhnt sind …

Welche Vorteile hat Krisenvorsorge?

Konservendosen
Dosen eignen sich gut zur Krisenvorsorge – dennoch Ablaufdatum prüfen! | Foto © PublicDomainPictures / by pixabay / CC0 Public Domain

Vorausdenkende Menschen lernen aus der Vergangenheit und treffen daher Maßnahmen zur Krisenvorsorge. Interessanterweise ist für etliche der Weg das Ziel, denn diese Leute wachsen an den Herausforderungen zur Umsetzung. Sie beginnen dabei die Umwelt mit schärferen Verstand zu begreifen, profitieren auch in der ruhigen Zeit von den Erkenntnissen.

Egal wie es kommt, jene Menschen sind der übrigen Bevölkerung mindestens einen Schritt voraus. Aber wer sich heutzutage über solche Maßnahmen zur Krisenvorsorge informiert, wird von einem unglaublich großen Angebot an Ratgebern überfordert.
Ja, ich habe bloß nach Stromerzeugern, alternativen Koch- und Heizmöglichkeiten gesucht und war schon von tausenden Suchergebnissen umzingelt.

Aber dann fand ich diese Website mit praktischen Anleitungen, Tipps und Tricks zu allen erdenklichen Krisenszenarien. Darüber hinaus ist diese Site auch ein Wegweiser durch die vielen Angebote an nützlichen Geräten, Werkzeugen, Ausrüstungsgegenständen und Vorrichtungen die das Überleben in Ausnahmesituationen leichter machen.

My Home is my Castle

Selbstverteidigung
Selbstverteidigung lernen schadet nie | Foto © klimkin / by pixabay / CC0 Public Domain

Sicher, die meisten Notzeiten überdauern wir ohnehin im Eigenheim, bis eben wieder Strom, Trinkwasser, Wärme usw. da ist. Daher wird man sich hpts. mit lange haltbaren Lebensmitteln und Betriebsstoffen, Energiespeicher usw. eindecken.

Ratsam ist natürlich auch das Absichern der Wohnstätte, sei es gegen gefährliche Emissionen, Wassereintritt aber auch gegen jene, die ungebeten an die Vorräte wollen.

Doch länger andauernde Krisen zehren auch den größten Vorrat auf und eines Tages muss man Nachschub besorgen.

Klar, wer einen Garten hat, könnte zum Teil von dessen Erträgen leben – doch was wenn Salat und Gurken wie Kraut und Rüben in brackigen, braunen Wasser der letzten Flut dümpeln?

Selbstversorgung
Selber anbauen ist immer eine gute Idee | © zib/Peter Schweinsteiger

Also fährt man zum nächsten Supermarkt und – HALT! Fahren? Wo ist die Straße geblieben? Wenn die Umgebung plötzlich wie eine Mondlandschaft aussieht, ist man über einen vollgetankten Geländewagen froh.

Doch was, wenn der Supermarkt nichts mehr hat, wenn noch nicht einmal Luftbrücken zur Versorgung errichtet sind?

Ja, so etwas kann passieren und wenn nicht: Sich darauf vorbereiten schadet nie! Nur wie?

Tausche Kreditkarte gegen Pfeil und Bogen

Regal
Deprimierend: Leere Supermarkt Regale | © zib/Peter Schweinsteiger

Selbst hier hat diese Site Antworten parat: Sollte die Bankomatkarte nicht mehr zur täglichen Nahrungssuche verwendbar sein – muss sich der Mensch irgendwie auch anders versorgen können.

Dann bleibt immer noch die Tätigkeit als Jäger und Sammler. Sicher, Pilze sammeln ist keine Kunst, welche allein Survival-Profis vorbehalten ist – doch auskennen sollte man sich va. damit schon.

Dagegen ist das Jagen wilder Tiere schon was anderes. Aber in der Not tauscht jeder seine übliche Waffe namens Kreditkarte gegen Pfeil und Bogen, oder wenigstens Angelrute und Fischnetz aus.

Natürlich wäre dann das altbewährte Wissen über die Vor- und Zubereitung der gefangenen oder erlegten Nahrungsquelle hilfreich. Fleisch ist ohne Erhitzen normalerweise ungenießbar, so sind auch weitgehendst Energie-autarke Möglichkeiten zur Zubereitung zu erwägen.

Fazit:

Man sollte Vorräte aller Art anlegen, diese schützen können und sich auf mögliche Beschaffung von Nachschub vorbereiten. Außerdem sind Kenntnisse in Selbstverteidigung immer ein Gewinn, ebenso das erlernen überlebensnotwendiger Verhaltensweisen.

Denn die nächste Krise kommt bestimmt!