Echt jetzt? Corona verstorbene trotz Impfung selbst schuld?

Foto: pixabay, zib
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Da fragt man sich: “Gehts noch”?

Was für ein Hohn, Spott gegenüber angehörigen: Eine Frau 36 stirbt nach der Corona Impfung und soll selbst schuld sein?

Arzt: “Sie hat ja unter Vorerkrankungen gelitten, ist eh klar dass es so endete”!

Also jeder der sich trotz Vorerkrankungen impfen lässt ist selbst schuld?

Wie soll man solche Aussagen noch verstehen?

Einige junge Frauen sind ja auch aus NÖ verstorben, man nimmt diese Meldungen einfach so hin!

Gar nichts ist klar, gar nichts zu verstehen: Risikopatienten sollen sich impfen lassen, Risikopatienten tragen Krankheiten in sich, oder?

Dann ist man selbst schuld, wenn man nach der Impfung stirbt oder schwer erkrankt?

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Quelle, Zitat, Kronen Zeitung: Nichts mehr ist jetzt so wie früher“
Wo, bei wem – weiß sie nicht. „Ich habe die Gefahr, die von Covid ausgeht, nie unterschätzt“, betont sie auch gleich, „und Vorsichtsmaßnahmen eingehalten. Schon alleine wegen meines Opas, der mit meinen Eltern, meinem kleinen Bruder und mir unter einem Dach wohnt.“

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SPÖ-Muchitsch zu Krisenkosten: Pensionsklau und Sozialabbau in der Pipeline

Aussagen von Fiskalrats-Präsident vielsagend – Türkis-Grün wird Kürzungen an Transferleistungen vornehmen

– Als „erste deutliche Signale Richtung drohenden Sozialabbau“ wertet SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch die heutigen Aussagen u.a. von Fiskalratspräsident Badelt zu Budget und Pensionen. „Auch wenn die Türkisen unter reger Mithilfe der Grünen nach wie vor behaupten, dass es keinen Sparkurs benötigt, um die Krisenkosten zu bezahlen, so macht doch Badelt deutlich: Gleichzeitig Investitionen tätigen, Steuern senken und das Budget konsolidieren kann sich nicht ausgehen. Damit ist klar, dass den Österreicher*innen von Türkis-Grün die bittere Corona-Rechnung noch präsentiert werden wird – angefangen bei den Pensionen“, stellt Muchitsch fest.

Konkret geht Badelt davon aus, dass es eine Prioritätensetzung geben wird hinsichtlich Investitionen gegenüber den Transferleistungen und dass man sich überlegen müsse, ob man die gegenwärtig prognostizierten Pensionszuschüsse tatsächlich so aufrechterhalten könne. Auch der Chef der Alterssicherungskommission schlägt in diese Kerbe. „Mit den Pensionen wird begonnen, aber damit ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Wenn es nach Türkis-Grün geht, sollen nicht die Onlinekonzerne und diejenigen, die in der Corona-Krise zu den Gewinnern zählen, die Krisenkosten tragen, sondern eben jene, die ohnehin am meisten unter den Corona-Maßnahmen zu leiden hatten“, sagt Muchitsch und erneuert die SPÖ-Forderungen nach einer Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen, nach Steuern auf Millionen-Erbschaften und -Vermögen sowie nach einer Sonderabgabe von Online-Konzernen.

NEOS: Regierung muss der Impfmüdigkeit mit harten Fakten begegnen.

Gerald Loacker: „Die Daten zu den Hospitalisierungen zeigen beeindruckend, wie gut die Impfung wirkt. Die Regierung muss sie endlich transparent machen und täglich veröffentlichen.“

„Es ist ein Armutszeugnis, dass es der Gesundheitsminister auch nach eineinhalb Jahren Pandemie nicht geschafft hat, eine ordentliche Datenbasis auf die Beine zu stellen und wir uns als Opposition alle Covid-Daten immer mühsam erfragen und zusammensuchen müssen“, sagt NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker. „Gerade jetzt, da sich die vierte Welle immer mehr aufbaut, wäre es enorm wichtig, dass die Bundesregierung anhand von eindeutigen Zahlen und Fakten klar und deutlich zeigt, wie gut die Impfung gegen schwere Erkrankungen wirkt.“

Als Beispiel nennt Loacker die Daten zum Impfstatus der Corona-positiven Spitalspatienten. „Die gibt es schlichtweg im Covid-Dashboard und in den täglichen Presseaussendungen des Bundes nicht. Wir lesen daher täglich in den Zeitungen, dass die Infektionszahlen steigen und steigen und sich die Krankenhäuser wieder mit Covid-Patientinnen und -Patienten füllen – aber die Regierung schafft es nicht, zu sagen, wie viele davon geimpft sind und wie viele nicht.“

Erst am Freitag mussten NEOS das Land Steiermark auffordern, diese Zahlen offenzulegen. Mit dem Ergebnis, dass keiner der Covid-Patienten, die mit Stand Freitag in der Steiermark auf einer Intensivstation lagen, geimpft war. Auch Wien veröffentlicht die Daten zu den Hospitalisierungen und die zeigen ein ähnliches Bild: Hier waren laut Angaben der Stadt in der Vorwoche 75 Prozent der Intensivpatienten völlig ungeimpft, weitere 6,3 Prozent hatten sich den Zweitstich (noch) nicht geholt und 12,5 Prozent waren zwar doppelt geimpft, aber aufgrund anderer Krankheitsbilder schwer immunsupprimiert.

Loacker: „Diese Zahlen sprechen doch eine klare Sprache und müssten deshalb gerade von einem Gesundheitsminister, der auch Arzt ist, tagtäglich in die Welt hinausposaunt werden. Die radikalen Impfgegner würde vermutlich auch das nicht überzeugen, aber den vielen zögerlichen Impfmuffeln, die die Impfung nicht grundsätzlich ablehnen, sie aber bisher aus verschiedenen Gründen vor sich hergeschoben haben, könnten diese harten Fakten den notwendigen Schubs geben. Doch anstatt mit Evidenz und aller Kraft für Aufklärung zu sorgen, nimmt Mückstein lieber ein paar halbherzige Impfappelle in verschiedenen Sprachen auf und meint, damit sei es getan. Er darf sich mit den bisherigen Impfzahlen aber nicht zufrieden geben. Die Bundesländer können offensichtlich eindeutige Daten liefern – die Regierung muss sie sich endlich besorgen und täglich veröffentlichen.“

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