eFuel Alliance Österreich warnt vor Technologiediktat, Standortschäden

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Foto: GoranH / Pixabay License

Die eFuel Alliance Österreich übt deutliche Kritik an den von der Europäischen Kommission vorgelegten Vorschlägen zur Reform der CO2-Grenzwerte für PKW und leichte Nutzfahrzeuge. Statt der angekündigten technologieoffenen „Freiräume“ für die Industrie verfestigen die Pläne bestehende Technologieverbote. „Erklärtes Ziel und Auftrag der Regierungschefs ist es, der Industrie Freiräume zu eröffnen, um die Klimaschutzziele ohne schwere Schäden für den Standort und die Beschäftigung in Europa zu erreichen. Tatsächlich werden die sogenannten Freiräume so eng und prohibitiv gestaltet, dass die meisten einen großen Bogen um sie machen werden. Dass das kein Ausrutscher ist, sieht man daran, dass Beschaffungsquoten für Fuhrparks alternative Technologien ab 2035 zur Gänze ausschließen,“ zeigt sich Jürgen Roth, Vorstand der eFuel Alliance Österreich, konsterniert.

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Industrie unter massivem Druck – Politik verschärft die Krise

Die negativen Folgen dieser Politik sind bereits deutlich sichtbar: In den letzten sieben Jahren gingen in Europa bereits 378.000 Arbeitsplätze verloren, 44% davon innerhalb der letzten beiden Jahre. „Angesichts dieses dramatischen Befunds noch tiefer in die Sackgasse zu fahren und weitere Arbeitsplätze einem Technologiediktat zu opfern, ist völlig unverständlich“, warnt Generalsekretär Stephan Schwarzer. „Die steigende Zahl an Kündigungen, Werkschließungen und Insolvenzen zeigt klar: Der Niedergang dieser Schlüsselindustrie beschleunigt sich – und die aktuellen Vorschläge drohen ihn weiter zu verschärfen.“

Pseudo-Erleichterungen, echte Beschränkungen

Besonders problematisch ist die zeitliche und inhaltliche Ausgestaltung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Die von der Kommission angekündigten Erleichterungen sollen erst ab 2035 greifen und kommen damit deutlich zu spät, während verpflichtende…

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.