Eltern von Schulkindern müssen monetär unterstützt werden

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Eltern- Aufstand gegen steigende Schulkosten

Schrieb die Kronen Zeitung

Weiter Riesenaufregung um ein Rundschreiben des Bildungsministeriums, wonach Schüler wie berichtet  praktisch zur Anschaffung von Laptops und Tablet- PCs verpflichtet werden könnten. Nach der Diskussion um Mietspinde und “Luxus- Taschenrechner” für die Zentralmatura gehen die Elternvertreter jetzt auf die Barrikaden …

Hier der ganze Artikel dazu.

Die FPÖ hat jetzt ebenfalls in einer Apa ots Aussendung darauf reagiert.

Das Prinzip der Schulgeldfreiheit wird konterkariert

Kinder in die Schule zu schicken wird für immer mehr Familien zur finanziellen Zerreißprobe, kritisiert der Wiener FPÖ Klubobmann Dominik Nepp die mittlerweile extrem hohen Extra-Kosten, die in den Wiener Schulen anfallen. Unter den Begrifflichkeiten „sonstige Beiträge und Selbstbehalte“ sowie „Sonstiges“ verstecken sich Ausgaben, die sich nach Schulstufe zwischen 641 Euro und 1316 Euro liegen. „Was als gratis angepriesen wird, muss auch kostenfrei sein“, fordert Nepp. Zudem muss von Seiten der Stadt Wien sichergestellt werden, dass alle Kinder, vor allem jene aus einkommensschwachen Familien, nicht benachteiligt werden, indem sie bei Schulausflügen nicht teilnehmen können, weil ihren Eltern dafür das Geld fehlt. Durch die versteckten Kosten wie etwa für Kopien, Werkstättenbekleidung, PC-Ausstattung, etc. wird das Prinzip der Schulgeldfreiheit konterkariert.

Die immer größer werdende Armut in Wien darf nicht zuletzt dazu führen, dass schon den Kleinsten Wege in die Zukunft verbaut werden. Hier ist die Stadt Wien dringend gefordert, Mittel aufzustellen, um die Chancengleichheit zu garantieren. Nach wie vor müssen Eltern tief in die Tasche greifen, um den Sprösslingen Nachhilfestunden bezahlen zu können, die diese dringend brauchen, um dem Unterricht folgen zu können. Das Konzept „Gratis Nachhilfe“ der SPÖ ist komplett gescheitert und führt nach über einem Jahr nicht zum gewünschten Erfolg. „Hier wurde wieder einmal zuerst gehandelt und dann erst nachgedacht“, ärgert sich Nepp. Nur eine gute Schulbildung gewährleistet in weiterer Folge die Aussicht auf einen Job. „Deshalb muss es Stadträtin Frauenberger ein Anliegen sein, dass alle Wiener Kinder dieselben Möglichkeiten geboten werden und sie keine Stigmatisierung durch die monetäre Situation ihrer Eltern erfahren“, fordert Nepp abschließend.

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