Es geht nicht mehr nur um Häusliche Gewalt – es geht um Abtreibung

Coronavirus, MNS-Maske
MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder OP-Maske | coyot / Pixabay License

Nicht nur häusliche Gewalt ist stark im Zunehmen.

Auch über Abtreibung durch Medikamente zu Hause wird nicht nur diskutiert.

Die Verzweiflung steigt derart, es ist der Wahnsinn.

Eine berühmte Person die durch Häusliche Gewalt ging, bzw. diese erfahren musste, ist Frau Kneissl. Hier werden sich noch die Gerichte befassen müssen, auch über unglaubliche Anschuldigungen gegen Sie selbst.

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Es war eine Tragödie, die für Erschütterung sorgte: Ein damals 19-jähriger Oststeirer erschoss im September des Vorjahres versehentlich seine gleichaltrige Lebensgefährtin. Sie war sofort tot. Am Mittwoch wurde der junge Mann in Graz wegen fahrlässiger Tötung (nicht rechtskräftig) verurteilt.

Der damals 19-Jährige war im Vorjahr gerade erst mit seiner Lebensgefährtin Vater geworden und in ein Haus in der Gemeinde Fehring gezogen. Am Abend des 4. September hantierte der Lehrling neben ihr mit einer Hahnbüchsflinte, die an der Wand aufgehängt war. Dabei dürfte sich ein Schluss gelöst haben, der die 19-Jährige im Gesichts- und Halsbereich traf. Sie war sofort tot.

Acht Monate bedingte Haft
Der Prozess in Graz hatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Damit soll der höchstpersönliche Lebensbereich des Angeklagten geschützt werden, wurde am Mittwoch bei Gericht begründet.

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Häusliche Gewalt und Kinderwunsch geht nicht zusammen.

SP-Landesrätinnen: Brauchen Aktionsoffensive gegen häusliche Gewalt.

Auf Informationsoffensive des Bundes muss Ausbau der Strukturen folgen

Positiv auf die Informationsoffensive von Innenminister Karl Nehammer und Frauenministerin Susanne Raab gegen häusliche Gewalt reagieren die sozialdemokratischen Landesrätinnen Astrid Eisenkopf (Burgenland), Kathrin Gaál (Wien), Birgit Gerstorfer (OÖ), Doris Kampus (Steiermark), Ulrike Königsberger-Ludwig (NÖ) und Beate Prettner (Kärnten).

„Von häuslicher Gewalt bedrohte Frauen müssen wissen, an welche Stellen sie sich wenden können, um schnell Schutz und Hilfe zu erhalten. Gerade jetzt, in Zeiten häuslicher Isolation, ist das entscheidend“, stimmen die Landesrätinnen überein. Information alleine sei allerdings zu wenig. Es brauche nach der Informations-auch eine Aktionsoffensive

„Sollten künftig vermehrt Frauen Schutzangebote in Anspruch nehmen, benötigt es Mittel des Bundes, mit denen die Strukturen in den Ländern bei Bedarf aufgestockt werden können“, lautet die Forderung der Landesrätinnen an die Bundesregierung. Ähnliche Zusatzfinanzierungen des Bundes seien während der Corona-Krise etwa auch im Pflegebereich zur Anwendung gekommen.

Im Moment seien in allen Bundesländern genügend Plätze für Frauen in Not vorhanden. Man habe – wo nötig – auch für Ersatzquartiere gesorgt.
Da die Maßnahmen zur Distanzierung und häuslicher Isolation bis mindestens Ende April verlängert und die Informationsoffensive die Angebote richtigerweise bekannter machen werden, sei der Anstieg der Nachfrage nach Schutzangeboten jedoch nicht zweifelsfrei vorhersehbar.

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