Festnahme nach Widerstand gegen COVID-Amtshandlung

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Zwei Rayonsposten wurden gestern auf drei Männer aufmerksam, die gegen das COVID-19-Maßnahmengesetz verstießen.
Alle drei zeigten sich gegenüber den deshalb einschreitenden Beamten unkooperativ. Ein Mann (60, Stbg: Österreich) verhielt sich trotz mehrfacher Ermahnung aggressiv, weshalb ein Beamter die Festnahme ihm gegenüber aussprach.
Ein Zweiter (54, Stbg: Österreich) setzte aktiven, gewaltsamen Widerstand und wurde ebenfalls festgenommen.
Hierbei wurde ein Beamter verletzt. Alle drei Männer wurden aufgrund ihrer individuellen Handlungen angezeigt, unter den Anzeigen befinden auch Meldungen nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz.

Festnahme nach Streit und Verletzung mit Messer

Gestern kam es in einem Stiegenhaus zu einem Streit zwischen zwei Männern. Hierbei verletzte ein 30-jähriger Beschuldigter (Stbg: Österreich) einen 39-Jährigen mit einem Messer.
Vor Eintreffen der Polizei entfernte sich der Angreifer.
Er wurde etwas später am Lerchenfelder Gürtel angehalten und festgenommen.
Der 39-Jährige wurde mit diversen Schnitt- und Stichverletzungen ohne Lebensgefahr in eine Krankenanstalt gebracht. Hintergrund waren Streitigkeiten zwischen Ex-Partnern.

Streifenbeamte der Polizeiinspektion am Schöpfwerk wurden gestern auf einen lautstarken Streit zwischen einer Frau (26, Stbg: Österreich) und einem Mann (25, Stbg: Österreich) aufmerksam. Beide Personen befanden sich hierbei auf der Straße. Die Polizisten versuchten in Folge, die Streitparteien zu trennen. Da sich beide Personen nicht beruhigen wollten, kulminierte schließlich die Amtshandlung mit der verwaltungsrechtlichen Festnahme der Frau aufgrund ihres aggressiven Verhaltens gegenüber den Beamten sowie der Festnahme des Mannes wegen aktiven Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Die Frau führte trotz eines Waffenverbotes einen Pfefferspray und besaß darüber hinaus Suchtmittel. Der Mann hustete und spuckte in Richtung der Polizisten und gab an, an COVID-19 erkrankt zu sein. Beide Personen – es dürfte sich um ehemalige Lebenspartner handeln – wurden außerdem nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz sowie diverser anderer Verwaltungsübertretungen angezeigt. Sie befinden sich derzeit in polizeilicher Anhaltung.

Eskalierende Gewalt verstärkt sich auch in den Krankenhäusern selbst.

Corona-Patient randalierte in Wiener Spital

Um 17.45 Uhr setzte ein Ladendieb in einem Supermarkt in Wien-Hietzing einen versuchten Widerstand gegen die Staatsgewalt. Der 24-Jährige (ungarischer Staatsangehöriger) behauptete gegenüber den Polizisten an diversen Krankheiten zu leiden (HIV, Hepatitis, COVID19) und spuckte in Richtung der Beamten. Die Polizisten konnten ausweichen, der Mann wurde vom Kompetenzteam der Bereitschaftseinheit festgenommen.

o Um 23.20 Uhr wurde ein 33-jähriger polnischer Staatsangehöriger nach mehreren Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und dem Besitz von Cannabis in der Anton-Störck-Gasse festgenommen. Er versuchte im Zuge der Festnahme die Polizisten zu bespucken und zu attackieren, schrie mehrfach “Corona, Corona” und setzte einen versuchten Widerstand gegen die Staatsgewalt. Ein Polizist wurde leicht am Knie verletzt.

o Um 23.30 Uhr randalierte ein alkoholisierter Mann in einem Wiener Krankenhaus. Der 30-Jährige (österreichischer Staatsbürger), der bereits einige Tage zuvor positiv auf COVID19 getestet wurde, musste vom Sicherheitspersonal des Spitals fixiert werden. Er versuchte mehrfach zu spucken und wurde in weiterer Folge vom Kompetenzteam der Bereitschaftseinheit und der WEGA festgenommen.

Quelle
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