Finanzminister: „Weil geöffnet wird braucht es keine Coronahilfen mehr“!

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Die Logik eines Finanzminister, der auch Unterschriften nicht so ernst nimmt, wie er ja in der ZIB 2 sagte.

Unterdessen explodieren die Energiekosten und Lebensmittelkosten immer mehr.

Quelle, Zitat, oe24: Aufgrund der geplanten Öffnungsschritte sollen Ende März laut Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) die Corona-Wirtschaftshilfen auch großteils auslaufen. Ausgenommen seien Branchen die von der Pandemie besonders betroffen seien, etwa die Stadthotellerie, Nachtgastronomie und Luftfahrt, sagte Brunner am Montag bei einer Online-Veranstaltung. „Natürlich muss man sich die Situation individuell ansehen.“ Wo es noch Notwendigkeit für Hilfen gebe, sei man „offen für Gespräche“.

SPÖ-Schroll: „Brunner warnt jetzt davor, dass seine eigene Panne missbrauchsanfällig ist“

SPÖ-Vorschlag Bekämpfung der Teuerung durch Mehrwertsteuersenkung auf Energie und 300 Euro Einmalzahlung immer noch am Tisch und sofort umsetzbar

„Es wird von Tag zu Tag absurder, was die Regierung aufführt. Sie landet einen Bauchfleck nach dem anderen, statt endlich sinnvolle und praktikable Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise und die Teuerung umzusetzen“, wiederholt SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll seine Kritik an der unfähigen Bundesregierung, wenn es um die Bekämpfung der Teuerung in Österreich geht. Nun gesteht sogar der Finanzminister ein, dass sein Plan, wonach Energiekunden selbst feststellen sollen, ob sie Anspruch auf den Energiegutschein haben oder nicht missbrauchsanfällig ist. „Jetzt ‚warnt‘ Brunner davor, dass seine eigene Panne missbrauchsanfällig ist. Man glaubt es kaum noch“, fasst Schroll das unwürdige Schauspiel zusammen.