Grüne Gewessler ist Sinnbild für Bürger-Abzocke und Klimadiktatur

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ÖVP und Grüne haben in unserer Bevölkerung längst keine Mehrheit mehr.

„Während die grüne Ministerin Gewessler am Schlossberg in Graz davon träumt, wie man Österreichs Auto- und Fernfahrer unter dem Deckmantel des Klimaschutzes weiterhin abzocken und sekkieren kann, werden weltweit tausende Tonnen Dreck und Müll in die Ozeane gekippt. Im ‚Krone-Interview‘ zeigt sie auch weiterhin ihre ideologisch verblendete Meinung. Mit einem Aus von Gasthermen, der Abschaffung des Individualverkehrs und eines Importstopps von Gemüse, werden wir wohl unsere Umwelt nicht retten können, sondern höchstens unsere Bevölkerung mit Einschränkungen und Diktaten konfrontieren“, so heute der freiheitliche Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA.

„Wenn man glaubt, dass E-Autos unsere Welt retten, ist man wohl in einer grünen Wolke gefangen. Ein einziger Tag in einer „Kobold“ (sic!)-Mine im Kongo würde grüne Romantisierer wie Gewessler wieder auf den Boden zurückholen. Wichtige Straßenbauprojekte, die schon längst alle Prüfungen durchlaufen haben, zu stoppen und zu ‚evaluieren‘ ist wohl nur ein Hohn. Viel schlimmer ist noch, dass ÖVP-Kanzler Kurz außer einem scheinheiligen Statement nichts dagegen unternimmt, um unsere Bevölkerung vor solchen grünen Schikanen zu schützen“, so Hafenecker.

Es sei an der Zeit, dieser Regierung endlich den Laufpass zu geben. „Letzte Umfragen belegen eindeutig, dass ÖVP und Grüne schon längst keine Mehrheit in der Bevölkerung besitzen. Skandale, Bürgerhatz und grüne Klimadiktatur zeigen den wahren Charakter von Kurz und Co.. Wir Freiheitliche werden nicht aufgeben, diese ‚Skandal-Partie‘ in die Schranken zu weisen“, betonte Hafenecker.

Weratschnig zu Nightjet-Großbeschaffung: Die Nachtzug-Offensive rollt mit vollem Tempo.

Grüne erfreut über Modernisierungsschub fürs Nachtzugnetz der Zukunft

“Mit der Bestellung von 20 weiteren topmodernen und komfortablen Garnituren für den Nachtzugsverkehr kommt die von dieser Bundesregierung paktierte Offensive bei den Nachtverbindungen der Bahn weiter flott voran. Österreich ist hier in Europa mittlerweile federführend, und der große Erfolg gibt Bundesministerin Leonore Gewessler und den Engagierten bei den ÖBB recht”, freut sich Hermann Weratschnig, Verkehrssprecher der Grünen, über den nächsten Meilenstein bei der Nachtzug-Offensive. “Die neuen Nightjet-Garnituren setzen neue Maßstäbe bei Komfort, Privatsphäre und Design und werden damit noch mehr Menschen für diese Alternative zu Flugzeug oder Autoreise begeistern. Versperrbare Mini Cabins, kostenloses schnelles WLAN und komfortable Sanitärausstattung werden das europäische Zugnetz zum Staunen bringen. Schon in zwei Jahren werden auf den Strecken von Deutschland und Österreich nach Italien die neuen Nightjets unterwegs sein, bis 2025 werden auch Deutschland-, Schweiz- und Niederlande-Verbindungen aufgewertet. Jeder Nightjet kann bis zu 300 Passagiere befördern und ersetzt dabei ohne Komfortverlust ein bis zwei Flugzeuge. Am Abend einsteigen und am nächsten Morgen erholt eintreffen, das ist die Grüne Zukunft des Reisens zwischen Europas Städten. Österreich setzt zukünftig mit 33 Nightjets neue Maßstäbe im europäischen Schienenraum”, sagt Weratschnig.

Klimaticket: Klarstellung zu heutigen Ankündigungen von Bundesministerin Gewessler.

Aktuelle Verhandlungen mit VOR und den Ländern fortgeschritten; noch kein Vertrag mit Ost-Region; Verwunderung über Vorgehensweise

Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und seine Eigentümer Wien, Niederösterreich und Burgenland stehen hinter der Einführung des Klimatickets. Für eine erfolgreiche Umsetzung hat VOR einen maßgeschneiderten Vorschlag für die Ostregion entwickelt und dem BMK vorgelegt, immerhin gilt es hier das Klimaticket an die Lebensrealitäten der Menschen anzupassen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Laut Aussagen von Bundesministerin Leonore Gewessler wird das KlimaTicket Now auf allen Strecken der ÖBB in ganz Österreich gültig sein. Auf Basis der bestehenden Verbundverträge trifft dies jedoch nicht auf den Regional- und Nahverkehr zu. Das bedeutet, dass das KlimaTicket Now im VOR keine Gültigkeit am Regional- und Nahverkehr der ÖBB sowie auf Strecken der Wiener S-Bahnen, der Wiener Lokalbahnen, der Raaberbahn und der Niederösterreichbahn haben wird.

Noch fehlende Kernpunkte

  • eine Lösung aus einem Guss – also gleichzeitige Umsetzung aller drei Ticketvarianten
  • der für die Ostregion vorgesehene Finanzierungsbetrag reicht bei Weitem nicht aus. Alleine für die Abgeltung der Erlösausfälle wird ein dreistelliger Millionenbetrag benötigt.
  • eine kundengerechte Abwicklung des Vertriebs ist nicht sichergestellt
  • für Burgenland–Wien-PendlerInnen ist eine lebensnahe Lösung notwendig!
  • zusätzliches Angebot auf Bus und Bahn ist unumgänglich
  • Der konkrete Lösungsvorschlag inklusive benötigter Finanzierung für die Ostregion liegt dem BMK bereits seit Monaten vor. Diesbezüglich wurden auch über den Sommer gute Gespräche geführt und Fortschritte erzielt. Eine finale Lösung steht jedoch noch aus, die größte Tarifreform seit Jahrzehnten braucht Klarheit in den Verträgen.

    Fakten: Mobilitäts-Hotspot Ostregion

    • 1,05 Mrd. Fahrgäste / Jahr, das entspricht über 60% der österreichischen Fahrgäste
    • mit 245 Mio. km/Jahr werden über (53%) des heimischen ÖV-Angebotes geleistet
    • über 45% der EinwohnerInnen und rund 30% der Fläche Österreichs
    • rund 30.000 ÖV-MitarbeiterInnen in der Ostregion
    • Die Ostregion arbeitet mit allen Beteiligten seit jeher konstruktiv an einer gemeinsamen Lösung, um die notwendigen, nachhaltigen Rahmenbedingungen für das Klimaticket zu schaffen. Diese sind dem BMK schon seit Langem bekannt, dennoch wurden die Verhandlungen nicht stärker vorangetrieben.

      Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

      Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif- und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen. Sämtliche Regional- und Stadtbusleistungen sowie ein Teil der Schienenverkehrsleistungen werden in der Ostregion durch VOR beauftragt. Die ExpertInnen des Verkehrsverbundes sind auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente und intermodale Mobilität tätig.

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