Impfchaos offenbart völlig verfehlte Industriepolitik der EU

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EU ist offensichtlich nur beim Umverteilen Weltspitze

„Das aktuelle Impfchaos offenbart einmal mehr die völlig verfehlte oder besser gesagt nicht vorhandene Industriepolitik der Europäischen Union“, kritisierte der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider das Fehlen eines strategischen Ansatzes im Bereich der Industriepolitik.

So hätten die USA bereits ab März 2020 zehn Milliarden US Dollar für die Entwicklung eines Impfstoffes sowie den Ausbau entsprechender Produktionskapazitäten bereitgestellt, im Oktober 2020 wurde das Programm mit dem Namen „Operation Warp Speed“ auf achtzehn Milliarden US Dollar aufgestockt. Demgegenüber wurden von der EU erst im Sommer rund drei Milliarden Euro bereitgestellt. „Wenn man bedenkt, dass die führenden EU-Politiker seit Beginn der Krise auf Impfungen als Rettungsanker setzen, ist das ein Wahnsinn“, kritisierte Haider.

Außerdem seien die Förderungen für Impfstoffforschung in der EU seit Beginn des Jahrtausends immer mehr zurückgegangen, obwohl seit längerem vor dem vermehrten Ausbruch viraler Erkrankungen gewarnt worden sei. Waren um die Jahrtausendwende noch zwei Drittel der Impfstoffforscher weltweit in der EU tätig, sei es jetzt nur noch ein Bruchteil. „Die EU ist seit längerem viel mehr daran interessiert, die eigene Industrie durch immer neue Vorschriften und Auflagen zu drangsalieren. Der ‚Green Deal‘ ist der Höhepunkt dieses Irrsinns“, betonte Haider. Auch die zunehmende Abhängigkeit von anderen Staaten im Bereich diverser Medizinprodukte sei längst thematisiert worden, ohne dass die EU darauf reagiert hätte.

„Das einzige, wobei die EU wirklich Weltspitze ist, sind Umverteilungsmaßnahmen. Das zeigt sich auch jetzt in der Krise. Während 750 Milliarden Euro problemlos umverteilt werden, wird beim Ankauf, bei den Produktionszuschüssen und der Forschungshilfe für Impfstoffe herumgeknausert“, so Haider. Kommissionspräsidentin von der Leyen zeige damit, dass es sogar nach der katastrophalen Amtszeit ihres Vorgängers immer noch weiter bergab gehen könne. Außer schönen Worten, der Umverteilung von enormen Summen und einem riesigen Schuldenberg für kommende Generation hat die Kommissionspräsidentin bisher nichts erreicht.

„Es ist den Bürgern angesichts dieses Versagens nicht zu verdenken, wenn sie jegliches Vertrauen in die EU und deren Spitzenrepräsentanten verlieren. Diese EU-Kommission ist bereits nach einem Jahr an ihrer ersten Bewährungsprobe vollständig gescheitert“, betonte Haider.

FPÖ-Chef Hofer auf oe24.TV: „Ich werde mich impfen lassen“

„In meiner Familie sind Gesundheitsberufe sehr stark verankert und aufgrund meiner Vorerkrankungen werde ich mich impfen lassen“

FPÖ-Chef Norbert Hofer lässt im Interview mit oe24.TV (Ausstrahlung heute um 21 Uhr bei FELLNER! LIVE) mit einer überraschenden Aussage aufhorchen: „Ich werde mich impfen lassen.“

Hofer weiter: „Wir haben in der Familie über das sehr, sehr viel gesprochen. In meiner Familie sind Gesundheitsberufe sehr stark verankert. Meine Frau ist Altenpflegerin, meine Tochter ist in der Ausbildung für einen Gesundheitsberuf. Aus dieser Überlegung heraus und aufgrund meiner Vorerkrankungen werde ich mich impfen lassen.“

Nepp: AKH-Direktor Wetzlinger muss gehen.

Freunderlwirtschaft bei Impfungen darf es nicht geben

Verwundert über den Impfplan im AKH zeigt sich der Wiener FPÖ-Stadtrat Dominik Nepp. Wie nun bekannt wurde, scheinen dort Vertraute von Direktor Wetzlinger eher geimpft zu werden als das medizinische Personal, das tagtäglich mit Patienten Kontakt hat. „Es kann nicht sein, dass Führungs- und Verwaltungsangestellte eher Impfungen verabreicht bekommen, als Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern, bloss weil sie in der Gunst des Direktors weiter oben stehen. Wetzlinger hat sich damit als Chef des größten Krankenhauses des Landes vollkommen disqualifiziert und sollte seinen Hut nehmen.“ Zudem fordert Nepp Gesundheitsstadtrat Hacker auf, die Impfpläne der Spitäler des Wiener Gesundheitsverbundes zu kontrollieren. „Freunderlwirtschaft ist in Zeiten wie diesen mehr als fehl am Platz. Wer sich zu Recht über Bürgermeister, die sich frühzeitig impfen lassen echauffiert, sollte auch vor der eigenen Tür kehren“, sagt Nepp.

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