Kanzler Kurz lässt weiter jegliches Leadership vermissen

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Gerald Loacker: „Einst hat Kurz versprochen, dass alle über 75 bis April geimpft sein werden – Was soll man diesem Bundeskanzler noch glauben?“

Protest gegen NÖ-Impfzentren wird laut

Quelle, Zitat, Kronen Zeitung: Die NÖ-Ärztekammer kritisiert die Politik für das Errichten von Impfzentren im Land. Die Behörden reagieren mit Fassungslosigkeit …

„Wieder einmal verunsichert der Bundeskanzler die Bevölkerung mit Ankündigungen in einem Facebook-Video und lässt weiter jegliches Leadership vermissen. Wann versteht Sebastian Kurz endlich, dass reine PR-Show-Politik in der Krise zu wenig sind. Es zählen Taten, nicht Worte“, reagiert der stv. NEOS-Klubobmann und Gesundheitssprecher Gerald Locaker verärgert auf das heute veröffentlichte Facebook-Video des Kanzlers.

Die Regierung habe „mit nicht-nachvollziehbaren Maßnahmen und einem kommunikativen Schlingerkurs die Bevölkerung verloren“, so Loacker. Das liege insbesondere an Sebastian Kurz. „Erst im März hat Sebastian Kurz versprochen, dass alle über 75 bis April geimpft sein werden. Heute – am 3. April – stehen wir bei knapp 20 Prozent. Was soll man diesem Bundeskanzler noch glauben? Wie soll man dieser Regierung noch vertrauen?“ Anstatt Videos zu drehen und Österreich in Europa zur Lachnummer zu machen, solle sich der Kanzler um die schnelle Verimpfung kümmern, so der NEOS-Gesundheitssprecher. „Dass Österreich von 2,03 Millionen gelieferten Impfdosen erst 1,65 Millionen tatsächlich verimpft hat, ist skandalös und zeigt, wie unprofessionell die Bundesregierung handelt.“

FPÖ – Kickl: Niemand glaubt mehr an die V

Bürger haben nicht nur genug von Corona, sondern vor allem von Kurz und seiner PR-Firma

Versprechen des Kanzlers.

„Während die Regierung einem großen Teil der Bürger eine zynische ‚Osterruhe‘ aufzwingt, schafft es der Bundeskanzler selbst nicht, wenigstens zu den Feiertagen einmal den Mund zu halten“, kritisierte der freiheitliche Klubobmann und stellvertretende Bundesparteiobmann NAbg. Herbert Kickl.

„Einmal mehr gibt Kurz Versprechen ab, die er nicht wird halten können. Niemand glaubt daran, dass das schwarz-grüne Impfchaos jetzt beendet wird und sich tatsächlich in absehbarer Zeit jeder impfen lassen kann, der das will. Ebenso wenig gibt es Anlass zu glauben, dass die Impfung das Virus besiegen wird, mehren sich doch Nachrichten, wonach auch geimpfte Personen andere anstecken“, so Kickl.

Kurz habe aus seinem vollmundig angekündigten Bauchfleck bei der Impfstoff-Verteilung in Brüssel offenbar nichts gelernt und versuche dieselbe gescheiterte Taktik nun auch zum wiederholten Male gegenüber den Österreichern. „Man glaubt Ihnen nicht mehr, Herr Bundeskanzler. Sie haben den Bürgern schon vor dem letzten Osterfest Versprechungen gemacht, die Sie nicht einmal ansatzweise gehalten haben“, rief Kickl die Ankündigung des Kanzlers einer „Auferstehung“ nach dem Osterfest 2020 in Erinnerung.

Zuzustimmen sei Kurz nur in einem Punkt, nämlich dass die Menschen das Wort Corona nicht mehr hören können. „Damit einher geht aber auch, dass die Menschen die völlig evidenzbefreiten Maßnahmen nicht mehr ertragen können und dass sie den Kanzler und seine PR-Firma namens Regierung nicht mehr sehen können“, so der Klubobmann. Kurz solle daher die Ostertage zur Einkehr nützen. „Dann kann angesichts von Corona-Chaos, Postenschacher und Korruptionsnetzwerk Namens ‚Familie ÖVP‘ nach den Feiertagen nur der Rücktritt herauskommen“, empfahl Kickl dem Kanzler das zu tun, wovon das Land derzeit am stärksten profitieren würde.

Einsamkeitsverordnung spaltet zu Ostern die Familien.

Morgiger Dienstag wird dank schwarz-grün-roter Allianz zum Tag des Unrechts

FPÖ-Klubobmann und Bundesparteiobmann-Stellvertreter NAbg. Herbert Kickl bezeichnete das heute der Opposition übermittelte Papier, mit dem den Menschen in der Ostregion das Osterfest verdorben werden soll, als „Einsperrpaket“ und „Einsamkeitsverordnung“. „Der morgige Dienstag wird mit dem Beschluss des Hauptausschusses sowie mit dem angesagten Umfaller der SPÖ im Bundesrat zum Tag des Unrechts.“

„Auch an dieser Verordnung wird nicht das Virus sterben, sondern die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben. Kurz spaltet die Familien nicht nur politisch, sondern auch privat. Statt der traditionellen Familienfeste zu Ostern gibt es diesmal Einzelhaft mit maximal einer Besuchsperson. Während die Oma mit Maske mit am Tisch sitzen darf, muss der Opa vor der Tür warten. Das ist die eiskalte Kurz-Politik“, sagte Kickl.

„Damit den Menschen die Decke auch ganz sicher auf den Kopf fällt, dürfen sie nicht einmal einen Zoo besuchen oder sich von ihren Stammgasthaus etwas zum Essen abholen“, nannte der freiheitliche Klubobmann schikanöse Details aus der neuen Verordnung, die er als weitere „Kippverordnung“ bezeichnete. „Denn auch hier wird der Verfassungsgerichtshof wieder einige Punkte kippen – das ist dem Kanzler wie üblich egal. Für juristische Spitzfindigkeiten wie unsere Verfassung hat er bekanntlich nichts übrig.“

 

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