Kein Urteil im Missbrauchsprozess rund um den Arzt der 109 Kinder missbraucht haben soll

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Es gab kein Urteil.

Die heute zum Teil jugendlichen, bekommen kein Recht zugesprochen. Eine Gutachterin meinte: “Der Arzt musste die Kinder ja untersuchen, ein Kind kann nicht wissen, was richtig oder falsch ist. Die Eltern haben den Kindern eingeredet, missbraucht worden zu sein”!

Soweit ging es in der Verhandlung: “Der Arzt hätte ja eh alles zugeben, ihm würde Entschädigung gelten, etc”!

Kein Urteil in Missbrauchsprozess

Im Prozess gegen den Arzt, dem vorgeworfen wird, mehr als 100 Buben sexuell missbraucht zu haben, wird es am Mittwoch doch kein Urteil geben. Aufgrund der Erörterung der Sachverständigengutachten wird der Prozess länger dauern als geplant.

Und hier könnten die Opfer dann bestraft werden. Man will die Opfer zu Tätern machen, sagt ein Anwalt. Und die Chancen stünden sehr gut dazu. Die Gesellschaft sei noch nicht reif dazu, hier zu helfen. Der Mann könnte freigesprochen werden und wieder als Arzt arbeiten, wurde vom Anwalt bestätigt.

„Sexuelle Aufklärung pubertierender Burschen“
Der 56-Jährige bekennt sich zum Großteil der Vorwürfe schuldig, vor allem zu den Handlungen, die er an den Buben vorgenommen haben soll.
Der Angeklagte spricht aber von „sexueller Aufklärung pubertierender Burschen“. Die jüngsten der 109 Opfer waren sieben Jahre alt, insgesamt 40 waren jünger als 14.

„Ich bin so enttäuscht!“

Verdacht gegen Facharzt: Patientin missbraucht?