Möbelkrimi: XXXLutz zieht gegen Leiner-Kika-Eigentümer vor Gericht

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Die Fronten zwischen XXXLutz und Leiner-Kika-Eigentümer Steinhoff verhärten sich.

Der Streit wegen Beteiligungen von XXXLutz an Steinhoff-Töchter in Deutschland und Frankreich geht vor Gericht in die nächste Runde. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner neuen Ausgabe.

Die Vorgeschichte: Steinhoffs deutscher Möbeldiskonter Poco übernahm 2007 von XXXLutz 60 Märkte. Im Gegenzug sicherte sich XXXLutz-Eigentümer Andreas Seifert eine Option auf 50 Prozent an Poco. Als sich Steinhoff noch den französischen Möbelriesen Conforama einverleibte, half ihm Seifert mit einer Wandelanleihe bei der Finanzierung, die ihm Anteile an Conforama sichern sollte. Von alledem will Steinhoff jetzt nichts wissen. Die 50 Prozent von Poco, mit denen Seifert im deutschen Handelsregister steht, machen ihm die Südafrikaner strittig, weil Seifert seine „treuhändischen Pflichten“ verletzt habe. Bei der Beteiligung an Conforama geht es um einen Streitwert von 400 Millionen beim Wiener Handelsgericht.

Das brisante am Möbelkrimi: Gehören Seifert die 50 Prozent von Poco, hätte Steinhoff den deutschen Möbeldiskonter beim Börsengang in Frankfurt im Dezember 2015 nicht konsolidieren dürfen.

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