Mutmaßliche Behinderung der Berufsrettung bei Notfall

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
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Die Polizei wurde zu einer Reanimation der Berufsrettung Wien im Bereich einer Gargeneinfahrt eines Einkaufszentrums gerufen. Am Einsatzort sorgte bereits ein Securitymitarbeiter dafür, „Schaulustige“ auf Abstand zu halten, während die Rettungskräfte die notfallmedizinische Erstversorgung des Patienten durchführten. Der Securitymitarbeiter gab den Beamten gegenüber an, dass Jugendliche die Zufahrt des Rettungsdienstes behindert hätten, indem sie augenscheinlich absichtlich mit verschränkten Armen vor dem Rettungsfahrzeug stehen geblieben waren, um so die Zufahrt zu behindern.

Anschließend sei auch eine Rollstuhlrampe von den Jugendlichen verstellt worden, über die die Rettungskräfte die fahrbare Trage manövrieren wollten. Diese Aussagen wurden auch von dem Lenker des Rettungsfahrzeuges bestätigt. Da sich die Jugendlichen noch unter den „Schaulustigen“ befanden, konnten sie angehalten und deren Identität festgestellt werden. Die Beschuldigten im Alter zwischen 15 und 18 Jahren (Stbg.: 3x ungeklärt, 1x Bosnien) bestritten die Vorwürfe. Sie wurden angezeigt. Der 16-jährige bosnische Staatsangehörige wurde festgenommen. Im Zuge der Identitätsfeststellung konnten die Beamten erheben, dass gegen den Jugendlichen eine aufrechte Festnahmeanordnung bestand. Er wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.

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