Nach dem Großeinsatz in der Innsbrucker Innenstadt ist das Motiv des Verdächtigen noch immer unklar.

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Nach einer Bombendrohung am Mittwochabend in einem Fast-Food-Restaurant in der Innsbrucker Altstadt und einem darauffolgenden Schusswechsel in der Wildschönau im Tiroler Unterland mit dem Verdächtigen ist das Motiv des Mannes auch am Donnerstag vorerst im Unklaren geblieben. „Wir konnten ihn noch nicht einvernehmen“, sagte LKA-Leiter Walter Pupp bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.

Der 55-Jährige sei unter anderem wegen mehrerer Gewaltdelikte bereits polizeibekannt gewesen. Gegen ihn besteht ein aufrechtes Waffenverbot, er hätte also auch die CO2-Pistole nicht besitzen dürfen.
Auch Sprengstoff wurde bei dem Mann nicht gefunden. Zudem dürfte der Verdächtige alkoholisiert gewesen sein.
Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus.
Ein Zusammenhang mit der Bombendrohung im Innsbrucker Stadtteil Rossau vor wenigen Tagen wurde von den Ermittlern vorerst ausgeschlossen.

Hier der ganze Bericht

Verdächtiger schweigt nach Bombendrohung in Tirol