Nach Streit öffnete die Polizei ein Waffenlager des Beschuldigten

SolarPolarMan / Pixabay

Ein 70 jähriger stritt mit einer anderen Person. Im Zuge der Auseinandersetzung kam es auch zu einer Drohung. Diese wiederum animierte die andere Person die Polizei zu rufen.

Polizei hob ein Waffenlager des 70 jährigen aus.

Der 70 jährige hatte allerdings einen Waffenpass wie die Kronen Zeitung schrieb.

Bei Hausdurchsuchungen in beiden Wohnungen eines 70 Jahre alten Klagenfurters hat die Polizei am Freitagabend ein riesiges Waffenarsenal sichergestellt. So fanden sich Kriegsmaterial, Schusswaffen, Tausende Schuss Munition, aber auch illegale Waffen in den Räumlichkeiten des Verdächtigen. Der Mann, gegen den auch wegen schwerer Nötigung ermittelt wird, wurde festgenommen. Einen Teil der Waffen besaß er legal, er hat auch einen Waffenpass.

„Quer durch das Waffenangebot“

Der Mann hatte in seinen Wohnungen in Klagenfurt und Pörtschach ein regelrechtes Arsenal gebunkert. Weil auch scharfes Sprengmaterial dabei war, rückte die Exekutive mit Einsatzeinheit, Einsatzkommando Cobra, Sprengstoffspürhunden und dem Entschärfungsdienst des Innenministeriums an. „Mehr als 20 Faustfeuerwaffen, unter anderem scharfe Handgranaten und eine Sprenggranate, Pumpguns, Kampfmesser, Stahlrute und Schalldämpfer … quer durch das Waffenangebot“, resümierte Pittino.

 Gegen den Verdächtigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Wegen Tatausführungs- und Verdunkelungsgefahr wurde er über Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Hinweise auf kriminelle Aktivitäten, für die die Waffen gebraucht worden sein könnten, gibt es derzeit nicht.