Nicht ein einziger Cent Pensionskürzung wird mehr geduldet!

geralt / Pixabay (Symbolbild)

FPÖ/ÖSR-Neubauer: Nicht ein einziger Cent Pensionskürzung wird mehr geduldet!

“ASVG-Pensionisten haben bereits mehr als genug verloren”

„Und immer sind es die ‚kleinen Pensionisten‘, die die ‚Krot schlucken‘ sollen. Denken wir nur an die Pensionsanpassung 2008, bei der gerade die kleinen Pensionen die geringste Erhöhung erfahren haben und nach langwierigen Verhandlungen nur diejenigen vollständige Gerechtigkeit erfahren haben, die bis zur letzten Instanz geklagt haben. Oder die Pensionsanpassungen 2013 und 2014, die unter der Inflation lagen, als Beitrag zum Sparpaket sowie die Weigerung, für die Anpassung den Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) heranzuziehen, wodurch ein weiterer realer Kaufkraftverlust für die Betroffenen besteht“, stellte heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer fest.

“Sollten nun auch noch rechtmäßig erworbene Pensionsansprüche gekürzt werden, wenn jemand über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus arbeiten möchte oder vielleicht sogar muss, weil er von seiner Pension nicht leben kann, dann ist dies ein Riesenschritt in die ganz verkehrte Richtung. Man könnte fast glauben, man wolle in Österreich das leistungsfeindliche Prinzip zur Staatsreligion erheben, da mit dieser Maßnahme Leistung wiederum bestraft wird und Privilegien -siehe Beamte, die bereits vor dem Regelpensionsalter unbegrenzt und ungekürzt dazuverdienen dürfen – weiter einzementiert werden“, sagte Neubauer.

Pensionistenverbands-Präsident Blecha, der öffentlich verlautbart, gegen diese Kürzung einzutreten, möge, um sich einen Rest von Glaubwürdigkeit zu bewahren, dann bitte auch dementsprechend auf seine Genossen in der Bundesregierung einwirken, um dies auch tatsächlich zu verhindern. „Es ist das Alleinstellungsmerkmal des Österreichischen Seniorenrings mit mir als Bundesobmann, gleichzeitig einen Vertreter im Parlament zu haben, der dort auch tatsächlich die Interessen der Senioren vertreten kann und weiterhin wird. Ich habe daher auch bereits am 8. März 2016 mittels Entschließungsantrag die entsprechende Initiative gesetzt“, so Neubauer.

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