ÖVP: „Grüne sind gefordert, dubiose Spenden von Milliardären und Immobilien-Unternehmern offenzulegen“

geralt / Pixabay

Wer ständig von sauberer Politik spricht, muss sein Versprechen auch einhalten

„Die Grünen sind gefordert, alle dubiosen Spenden von Milliardären und Immobilien-Unternehmern offenzulegen, die im Zusammenhang stehen mit dem Vorwurf der möglicherweise gekauften Politik der Grünen während ihrer Regierungsbeteiligung in Wien. Denn den Enthüllungen des Nachrichtenmagazins PROFIL zufolge soll nicht nur der ehemalige Grünen-Chef Christoph Chorherr Spendengelder von finanzstarken Immobilien-Unternehmern erhalten haben, sondern auch die grüne Ex-Nationalratsabgeordnete Monika Langthaler sowie die Kampagne von Alexander Van der Bellen. Darüber hinaus hatte sich auch die damalige grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou mit den Immobilien-Unternehmen verbündet, um das umstrittene Hochhausprojekt am Wiener Heumarkt voranzutreiben“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Volkspartei im Ibiza-U-Ausschuss, Andreas Hanger.

„Wer ständig von sauberer Politik spricht, muss sein Versprechen auch einhalten. Umso dringender ist es, dass die Grünen alle Zahlungsflüsse rund um ihre Zustimmung zum Hochhausprojekt am Heumarkt offenlegen“, so Hanger.

Causa Chorherr: ÖVP attackiert Grüne

VP-Schwarz: „Es braucht völlige Aufklärung zur möglicherweise gekauften Politik der Grünen“

Causa Chorherr als verheerendes Sittenbild der grünen Regierungsbeteiligung in Wien

„Es braucht völlige Aufklärung zur möglicherweise gekauften Politik der Grünen“, fordert die stv. Generalsekretärin der neuen Volkspartei, Gaby Schwarz, nachdem das Nachrichtenmagazin PROFIL aus Akten der Causa Chorherr zitiert hatte. „Die medial bekanntgewordenen Erkenntnisse zeichnen ein verheerendes Bild der grünen Regierungsbeteiligung in Wien. So erhärtet sich immer mehr der Verdacht, dass mit Christoph Chorherr ein damals hochrangiger Grünen-Politiker die Interessen von Immobilien-Unternehmern vertreten hat, um im Gegenzug Spendengelder zu erhalten. Bei einem jener Projekte, dem die Grünen unter diesen zwielichtigen Umständen die Zustimmung erteilt haben sollen, handelt es sich um das Hochhausprojekt am Wiener Heumarkt, das Wien beinahe den Status des UNESCO-Weltkulturerbes gekostet hätte“, so Schwarz.

Die Grünen seien gefordert, vollumfänglich mit der Justiz zu kooperieren und alles zu tun, um den Eindruck gekaufter Politik aus der Welt zu schaffen, betont Schwarz abschließend: „Es bedarf seitens der Grünen endlich voller Transparenz, wer wovon gewusst hat und wie völlig fragwürdige Entscheidungen, etwa die Zustimmung zum Hochhausprojekt am Heumarkt, tatsächlich zustande gekommen sind.“

Quelle