Schießübungen in Wohnung – Polizei Einsatz

cocoparisienne / Pixabay

Wie kommt man auf die Idee in der Wohnung Schießübungen abzuhalten?

Polizeibericht:

Graz, Bezirk Lend. – Ein 70-jähriger Grazer steht im Verdacht, innerhalb der vergangenen vier Wochen, mit Luftdruckwaffen Schießübungen in seiner Wohnung unternommen zu haben. Bei diesen Schießübungen kam es zu Beschädigungen und Gefährdungen.

Freitagvormittag, 27. Juli 2018, wurde eine Streife der Polizeiinspektion Hauptbahnhof von Mitarbeiterinnen eines Geschäftslokales angesprochen, da diese mehrere Beschädigungen am Gebäude festgestellt hatten.
Bei der Nachschau der Polizisten stellten diese fest, dass es sich bei den Beschädigungen offensichtlich um kleinere Einschusslöcher handelte.
Weiters stellten die Beamten am Gehsteig im Bereich des Gebäudes Munition für Luftdruckwaffen sicher.
Anschließend bemerkten die Polizisten auf einem Balkon eines Wohnobjektes sieben nebeneinander aufgestellte Bierdosen, die augenscheinlich als Ziel verwendet wurden. Die Beamten forderten Unterstützung an und ermittelten die betreffende Wohnung. Der 70-Jährige öffnete die Wohnungstüre und stimmte einer Nachschau in der Wohnung zu. In dieser wurden von den Beamten eindeutige Spuren, die auf Schießübungen schließen lassen, festgestellt. Bei der Vernehmung des Verdächtigen zeigte sich dieser geständig und gab an, dass er nicht geglaubt habe, dass die Munition so weit fliegen würde. Sämtliche Waffen und Munition wurden dem 70-Jährigen abgenommen, gegen ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Bei der Vernehmung der Mitarbeiterinnen des Geschäftslokales gaben diese an, dass im Zeitraum zwischen 2. Juli 2018 und 7. Juli 2018 ein Kunde von einem Geschoss im Bereich der Beine getroffen wurde, jedoch unverletzt geblieben sei.

Quelle