Schnedlitz: ÖVP-Parteienfinanzierung durch Telekom wohl nur die Spitze des Eisberges

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Schwere öffentliche Vorwürfe gegen ÖVP und Telekom

FPÖ – Schnedlitz: ÖVP-Parteienfinanzierung durch Telekom wohl nur die Spitze des Eisberges

Wie heute aus aktuellen Medienberichten über den BUWOG-Prozess bekannt wurde, soll die Telekom im Jahr 2008 mit 96.000 Euro einen Jugendwahlkampf der ÖVP mitfinanziert haben, mit dabei die damalige ÖVP-Telekomsprecherin Karin Hackl. „Wenn das wahr sein sollte, wäre das natürlich ein Skandal sondergleichen“, sagte heute der freiheitliche Generalsekretär in einer ersten Reaktion.

„Über diese mehr als großzügige Spende der im Staatsbesitz befindlichen Telekom herrscht natürlich seitens der ÖVP tiefstes Schweigen. Sebastian Kurz war zu diesem Zeitpunkt Landesobmann der ÖVP-Jugend in Wien und wurde ein Jahr später Bundesobmann der Jungen Volkspartei, somit müsste er eigentlich über die Vorgänge in seiner Parteijugend informiert gewesen sein – gerade in finanzieller Hinsicht“, so Schnedlitz und weiter: „Wir erwarten uns eine rasche und genaue Aufklärung, denn es geht nicht nur um eine Zweckentfremdung von Geldern der Telekom, sondern auch um illegale Parteienfinanzierungen rund um die Netzwerke der ÖVP.“

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