Schwere Vorwürfe an Behörden nach schrecklichen Mord an Baby

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Update: 10.1.2018

Befördert statt gefeuert
Brisant: Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen hochrangigen Ex-Botschafter. Seine diplomatische Laufbahn startete der umtriebige Außenamtsmitarbeiter in der hohen Politik. Selbst Gerüchte über diverse Eskapaden und Unregelmäßigkeiten warfen ihn nicht aus der diplomatischen Bahn, sämtliche Beschuldigungen bestritt er stets. Da der schillernde Netzwerker über beste Verbindungen verfügte, wurde er nach einem langen Krankenstand sogar auf einen prestigeträchtigen Posten versetzt.

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Großvater bestreitet alle Vorwürfe gegen ihn

Die guten Verbindungen des Verdächtigen ins Außen- und Innenministerium dürften schuld an der anfänglichen Schweigsamkeit der Behörden in dem Fall sein. Zudem weist der Beschuldigte laut seinem Promi-Anwalt Rudolf Mayer alle Vorwürfe gegen ihn zurück – und das, obwohl die Vierjährige den Opa mit ihren Aussagen direkt belastet. Sachbeweise soll es aber keine geben. Derzeit drohen sowohl der Mutter, die ihren Sohn tötete, als auch dem Ex-Diplomaten hohe Haftstrafen.

Deshalb werden wir den Namen auch nicht nennen.

Der kommt frei, wie oe24 schreibt, der hat die Verbindungen.
Der hat Geld, der hat Macht und wenn nicht er, dann einige andere oe24 hat schon so viel gesagt, da gehört Mut dazu kann ich nur sagen.Und ein großes Danke an oe24 und oe24 TV.

Die Behörden durften die Frau nicht ernst nehmen, mussten sie vielleicht noch fertiger machen. Wann wacht die Welt auf? Deshalb setzte die diese schreckliche Tat. Drehte durch, weil Sie nicht ernstgenommen wird. Die Tochter wird so wieso nicht ernst genommen werden und bald wächst Gras drüber.

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Logar sagte, dass die Staatsanwaltschaft in der Regel nur dann Untersuchungshaft bei solchen Delikten verhänge, wenn sie genügend Anhaltspunkte, „sehr erhärtete Fakten“ dafür hat, die auf so eine Gewalttat hinweisen. Missbrauch in Familien werde oft als normales elterliches Verhalten dargestellt, Kinder würden oft schon von klein auf missbraucht. Um das nicht aufkommen zu lassen, werde oft sehr viel Gewalt eingesetzt. Das könnte auch in diesem Fall passiert sein, denn die Mutter sei offenbar sehr alleine gewesen, habe keinen Ausweg mehr gewusst.

Es sei bekannt, welche Macht sexueller Missbrauch habe. Schlimm sei, dass Anzeichen dafür in der heutigen Gesellschaft oft nicht erkannt würden. Zudem würden Täter sogar die Institutionen verunsichern. All das führe dazu, dass Missbrauchsfälle in der Familie oft nicht verfolgt und geahndet werden, dass Kinder jahrelang missbraucht werden, so Logar: „Wir haben viele historische Fälle, wo Kinder als Erwachsene eine Anzeige machen.“ Wichtig wäre es, schon die ersten Anzeichen ernst zu nehmen: „Man darf nicht wegschauen.“

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