Überfall auf Geldtransporter in Zeiten von Corona

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib

Raubüberfall auf Geldboten

Zwei bisher unbekannte Täter entwendeten am 13. Mai 2020 in der Zeit von 7 bis 7:50 Uhr beide Kennzeichen von einem am öffentlichen Parkplatz des Freibades Eferding abgestellten Fahrzeug.
Diese montierten sie auf einem Kleinwagen, Farbe grau/weiß, und fuhren damit gegen 8 Uhr von der B129 kommend zur Filiale eines Geldinstitutes in Alkoven.
Ein Täter parkte das Tatfahrzeug am Gehsteig im hinteren Bereich der Bankfiliale, der zweite, maskiert mit einem schwarzen Kapuzensweater, schwarzer Sturmhaube, grauen Arbeitshandschuhen und einer weißen Atemschutzmaske, stieg aus dem Fahrzeug und ging direkt in Richtung Haupteingang der Bank.
Er betrat den Vorraum und wartete dort auf das Eintreffen des Geldboten. Als er diesen im Eingangsbereich wahrnahm ging er zielstrebig auf ihn zu und rempelte ihn an. Der unbekannte Täter bedrohte den Geldboten mit einer Pistole und forderte ihn mit den Worten “Koffer her!” zur Herausgabe des Geldkoffers auf. Da dieser der Aufforderung nicht sofort nachkam richtete er die Pistole gegen den Körper des Geldboten und entriss ihm den Geldkoffer. Anschließend lief er zum Fluchtfahrzeug. Die zwei unbekannten Täter fuhren über die Alte Hauptstraße in die Berghamerstraße und weiter zur B 129. Von dort flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Der Geldbote wurde beim bewaffneten Raubüberfall nicht verletzt, er erlitt jedoch einen schweren Schock.
Die Fahndung verlief bis dato ergebnislos.

 

Quelle