Wie schnell es zu Irrtümern kommen kann

Foto: Marcus_Trapp / Pixabay License

Wer hat noch nie einen Irrtum gemacht, Fehler? Der werfe den ersten Stein.

Sogar der Polizeibericht schreibt von Mordversuch, bekommt die Polizei nun eine Klage vom Täter, oder Tatverdächtigen aus der U – Haft?

Absurder geht es in dem Fall nicht mehr, oder doch?

Polizeibericht: Bedienstete der Landesleitzentrale der Landespolizeidirektion Niederösterreich wurden am 21. August 2021, gegen 16.40 Uhr, telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Mann in St. Pölten, im Bereich des Mühlwegs, angeschossen worden sein soll.
Der vorerst unbekannte Täter sei daraufhin geflüchtet.
Es wurden umgehend mehrere Streifen entsandt und eine Alarmfahndung eingeleitet. Der Beschuldigte, es handelt sich um einen 36-jährigen türkischen Staatsbürger aus St. Pölten, stellte sich gegen 16.50 Uhr freiwillig auf der Polizeiinspektion Linzer Straße in St. Pölten. Bei ihm konnte eine Faustfeuerwaffe sichergestellt werden.
Das Opfer, es handelt sich um einen 30-jährigen türkischen Staatsbürger aus St. Pölten, erlitt einen Oberschenkeldurchschuss und einen Unterschenkeldurchschuss.
Er wurde nach der Versorgung durch Rettungskräfte vor Ort in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht und befindet sich nicht in Lebensgefahr. Die weiteren Ermittlungen zu der Tat werden durch das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben und der Tatortgruppe, geführt.

HEUTE schreibt gar von: Mordalarm!

Die Kronen Zeitung schreibt:

Mann in St. Pölten angeschossen: Täter gefasst

Und oe24 bringt es überhaupt auf dem Punkt:

Ex-Knacki streckte Mann nieder

Ob es sich um einen Mordversuch oder nur um eine gefährliche Drohung gehandelt hat, ist noch unklar. Fakt ist aber: Die Mordgruppe des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sogar im Polizeibericht, steht Mordversuch: Jetzt kann ein Anwalt hergehen und auch diesen Schreiber klagen: “Er wollte ihm ja nur drohen”! Aber nicht mal dieses: “Die Waffe ist vielleicht versehentlich losgegangen.

Unsere Gesetzgebung macht dies alles möglich und noch viel mehr.

Quelle