Wien-Wieden: Nachtrag zu Mord und Selbstmord

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib

Polizeibericht: Wie bereits berichtet kam es am 29. Mai 2018 gegen 10:20 Uhr zu einem Mord und Selbstmord in der Rienößlgasse. Ein 38-jähriger Mann schoss seine 35-jährige Ex-Freundin mit einer Pistole mehrmals an und richtete sich anschließend selbst.
Ob es im Vorfeld zu einem Streit gekommen war, konnte aufgrund der Zeugenaussagen nicht eruiert werden.
Mehrere Zeugen gaben in den Vernehmungen an, dass sie Schüsse gehört hätten und erst anschließend das Geschehen beobachten konnten. Die Obduktion der Leichen ist für heute angesetzt.
Nach den ersten polizeilichen Erhebungen konnte eruiert werden, dass der 38-Jährige am 09. Mai 2018 wegen des Verdachts der schweren Nötigung angezeigt wurde.
Es wurde in weiterer Folge ein Betretungsverbot für die Wohnadresse der 35-jährigen Frau verhängt, welches auch polizeilich überprüft wurde. Gegen den Tatverdächtigen wurde zudem ein Waffenverbot mittels Bescheid verhängt. Er war nicht im Besitz einer legalen Schusswaffe. Die Tatwaffe, eine Pistole, wird derzeit untersucht.
Die Ermittlungen sind noch im Gange.

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