“Wir sind eben Nationalisten”! FPÖ braucht sich nicht mehr verstecken

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Vor kurzem wurde gezeigt, was ist:

“Warum wählen sie die FPÖ”? Dies wurde in einer Wahlsendung gefragt: Antwort: “Wir sind Nationalisten”!

“Wir sind auf dem Vormarsch”! Wahlbarometer hieß die Sendung: Gefragt wurde in Oberösterreich.

Kurz verarsche die Leute nur, wenn Kurz dann nur mit der FPÖ die ihnen auf die Finger schaue.

Die Sendung kann man eventuell noch nachsehen, war schon interessant.

Nun wurde auch bekannt, ein Identitärer kandidiere sogar für die FPÖ. Was dran ist?

Geschrieben wird es auf alle Fälle von mehreren Medien.

Identitären-Mitglied kandidiert für FPÖ in OÖ

Oberösterreich: Identitären-Mitglied kandidiert für FPÖ

Standard.

Kurz gegen sein eigenes Volk

Hofer: “ÖVP will den Staat übernehmen und alles verbieten, was ihnen nicht gefällt”!

Drozda: „Nächster Identitären-Skandal in FPÖ zeigt, dass Hofers Distanzierung von Rechtsextremen völlig substanzlos ist“

Ob unter Strache oder Hofer: FPÖ weiterhin aufs Engste mit rechtsextremen Identitären verwoben – Von Kurz angestrebte Fortsetzung der Ibiza-Koalition gefährliche Drohung.

Die rechtsextremen „Einzelfälle“ in der FPÖ und der Paarlauf zwischen FPÖ und den Identitären nehmen kein Ende. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda ist klar: „Die FPÖ steckt bis zum Hals im Identitären-Sumpf. Erst vor ein paar Tagen ist FPÖ-Politikerin Ursula Stenzel mit den rechtsextremen Identitären durch Wien marschiert, jetzt wird bekannt, dass die FPÖ ihre Nationalratskandidaten unter den Identitären rekrutiert und Mitgliedern der organisierten Rechten einen Platz auf ihrer Liste für die Nationalratswahl gibt. Damit nicht genug, finanziert die FPÖ mit Steuergeld rechte Medien, indem sie im großen Stil in einschlägigen Blättern inseriert“, sagte Drozda, für den feststeht: „Ob unter Strache oder Hofer: Die FPÖ ist auch weiterhin aufs Engste mit den rechtsextremen Identitären und anderen demokratiefeindlichen Gruppierungen verwoben – und das auf personeller, finanzieller und ideologischer Ebene.

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer unterstrich weiters, dass der heute bekannt gewordene Identitären-Skandal in der FPÖ „in aller Deutlichkeit zeigt, dass Hofers Distanzierungsversuche von den Rechtsextremen völlig substanzlos und unglaubwürdig sind“. Drozda erinnert in diesem Zusammenhang an die Aussage Hofers, der im letzten ‚profil‘ wörtlich gesagt hat: „Was extrem ist, soll keinen Platz haben. Bei den Identitären ist es nachvollziehbar, dass die ein Wahnsinn sind.“ „Angesichts der Tatsache, dass in der FPÖ sogar auf der Kandidatenliste Platz für Identitäre ist, frage ich mich, was das Wort Hofers wert ist.“

Schon der Umgang der FPÖ mit der Causa Stenzel habe gezeigt, dass die FPÖ nur beim Ankündigen groß ist. „Sobald es darum geht, diese Ankündigungen auch umzusetzen und einen wirklichen Trennstrich zu den Identitären zu setzen, kneift die FPÖ.“ In der Pflicht sieht Drozda jetzt auch ÖVP-Chef Kurz: „Kurz muss den Menschen sofort reinen Wein einschenken, ob er mit dieser FPÖ wirklich wieder koalieren will. Die von Kurz angestrebte Fortsetzung der Ibiza-Koalition zwischen ÖVP und FPÖ ist eine gefährliche Drohung“, sagte Drozda

KURIER:

Rechtsextremer bekam Job im Bundeskriminalamt

Zwei Funktionäre des Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) bekamen im heurigen Sommer Praktikantenjobs bei der Polizei. Zumindest einer von Ihnen gilt als Rechtsextremer, er war etwa 2017 bei der Gedenkfeier zum Nazi-Helden Walter Nowotny am Wiener Zentralfriedhof, berichtet der KURIER in seiner Donnerstags-Ausgabe. Auf Facebook war er laut einem Auszug von 2017 Fan von deutschen Neonazis und zahlreichen rechtsextremen Seiten.
Das Innenministerium gibt sich wortkarg zu der Causa und beruft sich bei einer KURIER-Anfrage auf den Datenschutz. Der Burschenschafter (der Verbindung Olympia) saß in der Abteilung für Wirtschafts- und Finanzdelikte im Bundeskriminalamt. Ob er etwa Zugang zu den Räumlichkeiten der SOKO Ibiza hatte, wollte ein Ressortsprecher nicht sagen. Die Entscheidung für die Einstellung dürfte noch in der Ära von Herbert Kickl gefallen sein.

Quelle