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60.000 Flüchtlinge werden in den kommenden Tagen in Spielfeld erwartet.

amereshmishra / Pixabay
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Situation nicht mehr zu bewältigen:

„Was auf uns zukommt, ist nicht mehr zu bewältigen“, klagt ein Bewohner in Spielfeld. Knapp 1000 Menschen wohnen in der steirischen Gemeinde an die 60.000 Flüchtlinge werden in den kommenden Tagen dort erwartet. „Und unsere Grenzen sind völlig ungesichert“, schimpft ein Betroffener.

12.600 Flüchtlinge warten derzeit in Slowenien auf ihre Weiterreise nach Österreich und Deutschland. Am Donnerstag kam Innenministerin Johanna Mikl-Leitner spontan zu einem Krisentreffen an der Grenze im steirischen Spielfeld. Dabei fand sie deutliche Worte: „Wir müssen um Europa eine Festung bauen.“

Die Soldaten und die Polizei stehen der Situation mehr oder weniger nur noch Machtlos gegenüber. Sie geben ihr bestes damit die Situation nicht eskaliert. Es werden laufend neue Straßen gesperrt und auch Züge da sich die Flüchtlinge immer wieder auf den Gleisen bewegen.  „Die Luft ist zum schneiden, ein falsches Wort und Spielfeld brennt“, hat ein Polizist gesagt.

Wir wissen nicht mehr weiter, in der Bevölkerung herrscht große Angst.

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