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651 Flüchtlingen droht nach Heimat Urlaub Abschiebung

bykst / Pixabay

Flüchtlinge die in der Heimat Urlaub machen?

Urlaub im Heimatland ist Flüchtlingen untersagt – schließlich stellt ein Aufenthalt in dem Staat, aus dem sie geflohen sind, die Gründe für ihre Flucht infrage. Wie die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der NEOS ergab, haben 651 Asylsuchende diese Reise trotz des Risikos auf sich genommen und müssen jetzt mit einer Abschiebung rechnen. Bei seiner Plakatkampagne setzt das Team rund um Parteichef Matthias Strolz auf einen Perspektivenwechsel.

Trotzdem wird die Regierung, (Sobotka) nie damit durchkommen!

Gegen die 651 Flüchtlinge, die bei ihrem Heimaturlaub ertappt wurden, wurde ein Aberkennungsverfahren eingeleitet. Dabei handelt es sich um einen Anstieg von 171,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, gab das Innenministerium bekannt. NEOS- Klubobmann Niki Scherak ortet in diesem Anstieg ein großes Problem und fordert das Innenministerium auf, zu handeln. Nach Ansicht seiner Partei müsse es bereits vor der Ausreise von Asylwerbern entsprechende Kontrollen geben.

„Wer freiwillig zurückreist, benötigt offenbar keinen Schutz“

Scherak zu krone.at: „Heimreisen führen bereits jetzt zur Aberkennung des Asylstatus, nur können dies Asylberechtigte zurzeit zu leicht umgehen. Das Innenministerium muss also endlich aktiv werden und Asylberechtigte, die ausreisen wollen, kontrollieren und befragen. Außerdem müssen Asylberechtigte unmissverständlich darüber informiert werden, dass eine Heimreise Aberkennung des Asylstatus zur Folge hat. Wer Schutz benötigt, soll ihn auch bekommen, aber wer freiwillig in den Verfolgungsstaat zurückreist, benötigt offenbar keinen Schutz.“

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