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Arbeitslosigkeit steigt besonders ab 50+

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Überdurchschnittlich stark steigt Ende Mai 2015 zudem wieder die Arbeitslosigkeit von Personen ab 50 Jahren mit 16,8 Prozent, bei Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen mit 16,4 Prozent und bei der Gruppe mit nichtösterreichischer Staatsbürgerschaft mit 24,2 Prozent. In vielen Fällen sind diese Merkmale zudem miteinander verknüpft. Diese Gruppen können von der nach wie vor anhaltend steigenden Nachfrage nach Arbeitskräften am wenigsten profitieren. Allein bei den Personen ab 50 beträgt der Anteil der Personen die schon mehr als ein Jahr keine dauerhafte Beschäftigung aufnehmen konnten aktuell 44 Prozent. „Entsprechend wichtig sind daher Beschäftigungsinitiativen wie das Programm 50+ das bereits heuer aber vor allem auch in den nächsten beiden Jahren deutlich ausgebaut wird. Insgesamt konnten vom Arbeitsmarktservice bis Ende Mai rund 53.000 Personen ab 50 wieder in Beschäftigung vermittelt werden. Das ist um 9,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, so Hundstorfer.

  •  Ab 50+ 16,8% mehr Arbeitslosigkeit
  • Gesundheitliche Einschränkungen 16,4%
  • Migranten 24,2% also bei Menschen mit nicht Österreichischer Staatsbürgerschaft ist der höchste Schnitt.

Bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 bleibt die Zunahme der Arbeitslosigkeit mit 6,0 Prozent weiterhin deutlich unter dem Gesamtanstieg und bei den 15- bis 18-Jährigen beträgt der Anstieg 4,8 Prozent. Die Zahl der (sofort verfügbaren) Lehrstellensuchenden beträgt Ende Mai 4.792. Damit sind um 11,7 Prozent mehr vorgemerkt als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl an gemeldeten offenen Lehrstellen leicht an. Der Bestand liegt mit 2.950 um 1,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Lehrstellenlücke beträgt in der Folge 1.842.

Insgesamt wurden dem Arbeitsmarktservice im heurigen Jahr bis Ende Mai 181.000 offene Stellen gemeldet, das sind um 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dennoch ist aktuell der Bestand an offenen Stellen bundesweit um 1,5 Prozent leicht rückläufig. In Vorarlberg liegt dagegen der Bestand um 6,0 Prozent über dem Vorjahr und auch in Salzburg (1,8 Prozent) und der Steiermark (1,0 Prozent) sind leichte Zunahmen zu beobachten.

  • 6% bei Jugendlichen
  • Bei Lehrstellen gar 11,7%

Jugend ohne Zukunft, oder was?

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