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Arbeitsmarktöffnung für Asylwerber

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Als unverantwortlich zeichnet die FPÖ die geplante Arbeitsmarktöffnung für Asylwerber.

ÖGB-Forderung ist angesichts herrschender EU-Arbeitslosigkeit Fehlkalkulation.

„Angesichts der in ganz Europa steigenden Arbeitslosigkeit wäre eine Arbeitsmarktöffnung für Asylwerber völlig unverantwortlich“, kommentiert FPÖ-Generalsekretär und FPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament Harald Vilimsky die Forderung von ÖGB-Chef Erich Foglar. Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit in Europa betrage aktuell knapp elf Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit sogar 22 Prozent. Österreich verzeichne aktuell rund 411.000 Arbeitslose, Tendenz steigend. „Rund 70.000 Asylanträge wurden heuer bereits in Österreich gestellt. Der durchschnittliche Flüchtling ist männlich, unter 30 und hat höchstens einen Pflichtschulabschluss. Eine Arbeitsmarktöffnung für Asylwerber würde eine dramatische Anspannung der Lage auslösen“, so Vilimsky.

„Während hierzulande das Fachkräftestipendium für junge Österreicher gestrichen wurde, schließen sich Bundesregierung und Gewerkschaftsbund der europäischen Illusion über nach Europa strömende Facharbeiter an. Diese Einstellung verhöhnt vor allem unsere heimischen Facharbeitskräfte und junge, leistungswillige Österreicher“, kritisiert der FPÖ-Generalsekretär. Vilimsky weiter:
„In Österreich herrscht die höchste Arbeitslosigkeit seit dem zweiten Weltkrieg. Die Annahme, dass unsere Wirtschaft diese Flüchtlinge dringend braucht und der europäische Arbeitsmarkt die tausenden Neuankömmlinge verkraftet ist nichts anderes als eine indiskutable Fehlkalkulation. Um die Arbeitsmarktsituation zu verbessern muss die Unterstützung vorrangig unseren österreichischen Arbeitskräften zuteil werden.“

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