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Experte: „Integration am Arbeitsmarkt schwierig“

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Experte gegen Experten.

Für die einen tragen die Flüchtlinge zum Wirtschaftsaufschwung bei. Andere meinen die Integration ist schwierig.

Die Meinungen gehen immer auseinander.
Die Wahrheit liegt meistens irgendwo in der Mitte.

Natürlich trägt zur Konfliktlösung bei jeder gibt etwas nach.
Der Kompromiss kommt hier sehr wohl wieder ins tragen.

Die Integration der Flüchtlinge am Arbeitsmarkt sei schwierig und werde lange dauern: So schätzt das Heinz Faßmann von der Universität Wien, zuständig für Migrations- und Integrationsforschung, ein. Über das Ausbildungsniveau der geflohenen Menschen sei teilweise ein falsches Bild gezeichnet worden, die Realität sehe viel trister aus. Es sei mit Kosten von mehreren Hundert Millionen Euro zu rechnen.

Von den rund 85.000 Menschen, die heuer hierzulande um Asyl angesucht haben, wird laut Faßmann nur ein Teil für den heimischen Arbeitsmarkt relevant werden: „In Österreich mögen es vielleicht 40.000 bis 50.000 werden.“
Teils nicht einmal als Hilfsarbeiter vermittelbar

Problematisch sei hier, dass über das Bildungsniveau der Flüchtlinge teilweise zu positive Bilder verbreitet worden seien. „Die ersten Qualifikationsauszählungen zeigen eher eine geringe Qualifikation“, erklärte der Experte am Samstag im Ö1- „Mittagsjournal“.

Kosten von Hunderten Millionen Euro zu erwarten

Die Kosten würde er daher mit mehreren Hundert Millionen Euro für bedarfsorientierte Mindestsicherung ansetzen. Sollte die Integration nicht gelingen, so seien soziale Probleme zu befürchten, erklärte der Experte.

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