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HC Strache: Keine türkische Liste in Wien!

Wem es hier nicht gefällt, der kann wieder gehen!

Es wäre an Frechheit nicht mehr zu überbieten, würde tatsächlich eine türkische Liste bei der Wien-Wahl am 11. Oktober kandidieren, so der FPÖ-Bundes- und Wiener Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache. „Wer nach Wien kommt und hier leben möchte, muss sich integrieren. Die Schaffung einer eigenen Liste um die Interessen türkischer Zuwanderer zu vertreten macht deutlich, dass der Integrationswille in der türkischen Community offenbar gar nicht gegeben ist.“

Herr Taskiran hat ein eindeutiges Naheverhältnis zur AKP, der islam-konservativen Erdogan Partei, die allerdings bei den Wahlen im Juni die Mehrheit verloren hat. „Während man in der Türkei der Politik Erdogans eine deutlich Absage erteilt hat, soll diese nun in Wien ungeniert betrieben werden können“, warnt Strache der auch gerne wissen würde, ob die AKP für ihre Wiener Liste Geld zur Verfügung stellt. „Laut neuem Islam-Gesetz dürfen Schulen, Vereine, Moscheen usw. nicht mehr mit Geld aus dem Ausland finanziert werden, für politische Bewegungen ist das aber möglich?“

Spätestens jetzt muss Rot-Grün erkennen, dass die von ihnen betriebene Integrationspolitik ihren Namen nicht verdient hat. Integration bedeutet, dass man sich den Lebensweisen des Landes, in das man zugezogen ist, anpasst und sich mit der autochthonen Bevölkerung verständigt anstatt sich bewusst abzugrenzen und Parallelgesellschaften zu gründen. „Es gibt wohl kein Land auf der Welt – und schon gar kein muslimisches – in dem so ein Vorgehen und die damit verbundene offensichtliche Untergrabung der eigenen Kultur geduldet wird“, ist Strache überzeugt und betont einmal mehr, dass jene, die sich in Österreich integriert und sich unserer Kultur angepasst haben, gerne bleiben können. Jenen, die allerdings konsequent in Parallel- bzw. immer häufiger sogar in Gegengesellschaften leben wollen, rät er, das Land auf schnellstem Weg wieder zu verlassen.

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