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Mit Ulrike Lunacek droht europäischer Zentralstaat

Ingrid Felipe (li) und Ulrike Lunacek (re) Ingrid Felipe (li) und Ulrike Lunacek (re) | Foto © (Ingrid Felipe) von Pablodiabolo84 / andreas rottensteiner / andy stone (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons | Foto (Lunacek) © von Manfred Werner - Tsui (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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„Ulrike Lunaceks „Mission für Europa“ ist eine gefährliche Drohung“, kommentiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar die Aussagen der neuen grünen Spitzenkandidatin in der Ö1-Reihe im „Journal zu Gast.
Zur Zukunftsvision Lunaceks von einer Europäischen Republik mit einem Zweikammersystem“ meint Lugar: „Man kann hoffen, dass die Grünen in Europa eine Minderheit bleiben, sonst droht uns ein europäischer Zentralstaat, der die Rechte der einzelnen Völker abschafft.“
Der Team Stronach Klubobmann spricht sich für ein „Europa der Vaterländer aus, mit gleichberechtigten Staaten.“ Das sei der einzige Weg, um der immer stärker werdenden bürokratischen Zentralisierung entgegenzuwirken, und nicht „ein Zentralstaat, wie ihn die Grünen wollen“, so Lugar.

Von der FPÖ hört man folgendes zur Neuaufstellung der Grünen

Kickl: Völlige Ideenverlassenheit bei den Grünen!

Was täten die Grünen ohne FPÖ? Da gäbe es dann überhaupt kein Programm mehr!

Der heutige Auftritt der neuen grünen Spitzenkandidatin für die Nationalratswahlen im ‚Journal zu Gast‘, zeuge von Ideenverlassenheit und völliger Orientierungslosigkeit. Ohne die laufenden Hinweise die einzige „Anti-FPÖ-Anti-Strache-Partei“ zu sein, hätten die Grünen für Österreich überhaupt nichts mehr zu bieten, so heute der Generalsekretär der FPÖ, NAbg. Herbert Kickl.

Neben der laufenden Abgrenzung zur FPÖ war wenigstens noch dafür Platz, die Europäische Union als einzig erstrebenswerte Staatenform zu lobpreisen und eine weitere Stärkung des europäischen Parlaments einzufordern. Bemerkenswert sei jedoch, dass Lunacek einerseits eine Stärkung der europäischen Institutionen zu Lasten der Nationalstaaten das Wort rede und auf der anderen Seite für eben jenes Parlament, für das sie jetzt zu kandidieren gedenke, schwächen möchte. Eine gewisse Skurrilität kann dieser Argumentation jedenfalls diagnostiziert werden, so Kickl.

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