News Ticker

Wohnen bleibt Preistreiber Nummer eins

Unsplash / Pixabay

Können sich die Österreicher Wohnen noch leisten?

In den meisten Fällen helfen Vater und Mutter, auch andere Verwandte helfen in vielen jung Familien damit sie sich die Wohnung überhaupt noch leisten können. Damit sie nicht beengt oder unter der Brücke leben müssen.

Wohnen bleibt ein starker Preistreiber: Die Mieten sind im Jahresvergleich mehr als vier Mal so stark gestiegen als die Gesamtteuerung. „Die Menschen müssen bei den Wohnkosten spürbar entlastet werden“, sagt AK Direktor Werner Muhm. Ein einfaches, einheitliches und transparentes Mietrecht muss deutliche Verbesserungen bringen, verlangt die AK von Justizminister Brandstetter. Außerdem muss die Wohnbau-Initiative der Regierung endlich in die Gänge kommen.

Der AK Plan für billigeres Wohnen: Schaffung eines möglichst einheitlichen Mietrechts durch Auflösung der vielschichtigen Anwendungsbereiche des Mietrechtsgesetzes; runter mit den Mieten -Reform des Richtwertsystems durch klare gesetzliche Zu- und Abschläge; weg mit den Befristungen, außer bei Eigenbedarf der VermieterInnen; Betriebskosten senken durch Streichung der Grundsteuer und Versicherungen aus dem gesetzlichen Betriebskostenkatalog; Maklerprovisionen für MieterInnen abschaffen -so wie seit 1. Juni in Deutschland; klare Erhaltungsregeln für die gesamte Wohnungsausstattung.

„Die Regierung muss die Wohnbau-Initiative endlich starten“, sagt Muhm. „Es muss dabei aber jedenfalls sichergestellt werden, dass leistbare Wohnungen gebaut werden, die auch für nachkommende Generationen leistbar bleiben. Weiters muss gewährleistet sein, dass die Länder wirklich mehr gefördert bauen. Dazu braucht es im Finanzausgleich die erneute Zweckbindung der Wohnbaufördergelder und ihrer Rückflüsse, damit der soziale Wohnbau durch die Bundesländer wieder angetrieben wird.“

Es ist traurig wenn ein 3/4 des Gehaltes allein für Wohnung und Fixkosten aufgeht. Diese Politik sollte sich schämen. Doch wie sagte ein Politiker einmal als er ein Wohnprojekt eröffnet hat frech: „Wer sich Wohnen nicht leisten kann soll im Kinderzimmer bleiben“! Viele Familien konnten sich nicht einmal ein Kinderzimmer leisten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS.