Ehre – Kränkung – Mord – Wie viele noch?

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Jede Religionsgemeinschaft, muss hier endlich wach werden?

 

Tatort Kirche, Tatort Islam

“Ich fühlte meine Ehre verletzt, deshalb löschte ich meine Familie aus?

Wahnsinn: Und es ist in jeder Religion, wo so etwas geschehen kann. Wenn sich noch so viele Christen aufregen. Auch hier. Vor allem in den Freikirchen und altkatholischen Kirchen, liege viel Gefahr. Das sagt nicht die Redaktion.

Das sagen Experten.

Ich habe mir die Mühe gemacht mit einer Expertin zu reden. Werde ihren Namen hier nicht nehmen. “Weil diese meint, nicht nur von Muslimen muss man sich schützen: lesen sie einmal die Bibel”?

Sie zeigte uns Bibelstellen und uns wurde nur noch schlecht: Sie meint, es gibt hier Gemeinschaften, die Leute kommen oft schreiend vor Angst zu ihr und wollen Hilfe!

Nun hier einige Bibelzitate und der Leser soll sich selbst ein Bild machen.

Die Gefahr geht von der Religion aus: Wer spricht von Ehre? Der Koran! Aber auch die Bibel, hier gibt es ebenfalls viele Stellen, sagt die Expertin.

Ein weiteres Phänomen stelle die kosmische Strahlung dar.

Diese würde den Menschen leiten, hier wirke der Geist, so die Expertin. Hier bilden sich dann Glaubenssätze, Energie die ihre Wirkung zeigt.

Insbesondere in streng patriarchalischen Gesellschaften sind derartige Vorstellungen bis heute noch vorhanden und beziehen in besonderem Maße Stellung in allen Bereichen, wo es um die Aufrechterhaltung der Sexualmoral geht. Diese ist häufig identisch mit der Jungfräulichkeit der unverheirateten Frauen und der Sittsamkeit sowie dem Gehorsam sämtlicher jüngeren weiblichen Sippenmitglieder.
Deshalb können bereits geringere ‚Vergehen‘, wie etwa das Schreiben von Liebesbriefen, Händchenhalten oder auch nur Blickkontakte als Makel angesehen werden.
Der Zweck besteht darin, durch außergewöhnlich harte und kompromisslose Entscheidungen auf diesem Gebiet Einschüchterung zu verursachen und so die Familie zu beherrschen. Die Männer in diesen Familien sind dabei nicht weniger Opfer ihrer Kultur als die Frauen – wenn sie auch seltener persönlich darunter zu leiden haben.

Hier gehört von der Religion her schon angesetzt, egal ob christlich oder muslimisch. Es gehört gewarnt vor solchen schrecklichen Taten.
Es war nicht richtig, was Moses sagte oder die Apostel. Und nicht hochgehoben, wie es in der Bibel steht.

Stattdessen wird Moses bis heute in den Kirchen gepredigt, als wäre es ein Gesetz was er sagte? Ihr wahnsinnigen kann ich da nur sagen.

“Gott trägt für dies alles die Schuld und Verantwortung: Weil ja sein Wille geschehen soll. Ihr Wahnsinnigen”! Sagt die Expertin auch über Politik und Justiz, die ebenfalls dieser zum Teil schwer kranken Bibel blind zu folgen scheinen.

Wie viele Menschen müssen noch im Namen der Ehre sterben, bevor auch die Kirche und der Islam reagiert? Fragt die Expertin.

Auch interessant: Podiumsgespräch zu Islam und Integration an Schulen: „Konflikte sind Alltag an vielen Schulen Österreichs“

Autor Schreiber, Ombudsfrau Wiesinger, Leiterin des IGGÖ-Schulamts Baghajati und Institutsleiterin Islamische Religion Medeni zu Islam und Integration an Schulen.

Was die steigende Zahl muslimischer Schüler/innen für die Integration an Österreichs Schulen bedeutet und welche Rolle der islamische Religionsunterricht dabei spielt, diskutierten am 21. Oktober auf Einladung des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) der deutsche Autor und Journalist Constantin Schreiber, Susanne Wiesinger, Ombudsfrau für Wertefragen im Bildungsministerium, Carla Amina Baghajati, Leiterin des Schulamts der Islamischen Glaubensgemeinschaft, und Elif Medeni, Institutsleiterin Islamische Religion der Pädagogischen Hochschulen Wien/Krems. Moderiert wurde das Podiumsgespräch von Journalist und Buchautor Jan Thies (ServusTV).

Quelle: apa.ots

Wie viele Frauen müssen noch ermordet werden?

In diesem Fall (Kottingbrunn) sind auch zwei kleine Kinder verstorben.

Frauenring: Gewaltschutz muss höchste Priorität haben!

Abermals hat in Österreich ein Mann seine Partnerin und auch sein Kind getötet – der Fall reiht sich in eine ganze Serie von Frauenmorden ein. „Wir brauchen dringend einen Aufschrei aller Frauenpolitikerinnen des Landes“, sagt Frauenring-Vorsitzende Klaudia Frieben. „Es ist keine Zeit mehr für kosmetische Maßnahmen und unbrauchbare Schutzgesetze. Expertinnen aus dem Gewaltschutz haben ihre Forderungen längst auf den Tisch gelegt: Es braucht endlich einen umfassenden Opferschutz und Präventionsarbeit auf allen Ebenen, Schluss mit der Gleichgültigkeit“, so Frieben weiter.

 

Auch bei der Umsetzung der Istanbul-Konvention ist Österreich seit Jahren säumig. „Österreich ist auf dem Weg sich zu einem gefährlichen Ort für Frauen im häuslichen Bereich zu entwickeln. Für die neue Regierung muss der Gewaltschutz oberste Priorität haben“, so Klaudia Frieben und Maria Rösslhumer, stellvertretende Vorsitzende des Frauenrings und Geschäftsführerin des Vereins Autonomer Österreichischer Frauenhäuser, abschließend.

Hier ist auch die Kirche und Islam mehr als gefordert. So darf es nicht weiter gehen.

Rechtslage in anderen Ländern
Obwohl in allen Staaten der Welt bei vorsätzlichen Tötungsdelikten in der Regel hohe Strafen verhängt werden, gibt es auch Staaten, in denen Ehrenmorde ungesühnt bleiben. Dies ist besonders der Fall in besonders streng archaisch organisierten oder streng islamisch geprägten Gesellschaften. In vielen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird für den Ehrenmord eine Strafmilderung gewährt, da man davon ausgeht, dass ein Täter vom unehrenhaften Verhalten seiner Frau oder Tochter provoziert worden sei.[5

Ehrenmorde – warum es sie im Abendland nicht gibt

Quelle