Eines gleich vorweg: Ich distanziere mich von den Schuldzuweisungen der Regierung

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Die Regierung ist faul, der Nationalrat im Urlaub und jetzt geht man auf Kroatien los?

Angeblich muss jeder der aus dem Urlaub zurück, kommt den Coronatest selbst bezahlen.

Update: 16. 8. Kronen Zeitung: Regierung ohne Plan.

Kurz: „Virus kommt mit dem Auto nach Österreich“

Drei Stunden Stau im Süden – Höhepunkt erreicht?

Rendi-Wagner will Tests für alle Urlaubsrückkehrer

ÖSTERREICH: Heißt das, dass man ab Montag einen Corona-Test braucht, wenn man aus Kroatien nach Österreich einreist?

Kurz: Ja, genau. So wie es auch bei der Einreise aus anderen Risikogebieten ist.

FPÖ: Unfähige Regierung, Chaos hat sich verselbstständigt.

Der einzige bei der täglichen Pressekonferenz, war ein sichtlich überforderter Anschober. Alle anderen sind vielleicht sogar in Kroatien auf Urlaub, der Nationalrat, der aus vielen faulen Abgeordneten besteht. Hofer hat Recht, es geht nicht mehr so weiter in der Politik. Die Abgeordneten, die Urlaubs und Weihnachtsgeld bekommen, also rund 20.000 bis 30.000 Euro auf einem Schlag, deren Aufgabe darin besteht Urlaub zu machen und (ja) zu stimmen für ihre Partei. So geht es nicht weiter, sagt Norbert Hofer auch in den Sommergespräch, am Montag.

Anschober überfordert, Kündigungswelle im Herbst, Kinder für die, die Schule zum Trauma Aufenthalt wird. Und keine Pläne der Politik, weil man eben auf Urlaub weilt, mitten in der schwersten Krise.

Nächstes Jahr schon könnte in unserem Land, das vollkommene aus sein. Die Menschen spüren es geht nichts mehr, jetzt schon und einige wollen es nicht wahr haben. Wie auch diese Person.

10.800-Euro-Strafe, weil sich Frau nicht an Corona-Quarantäne hielt.

Eine Deutsche, die in Schwaz wohnt, hat sich trotz Corona-Erkrankung und behördlich verschriebener Isolation unter Menschen gemischt.

Tirol. Obwohl die 54-jährige Deutsche Pensionistin (Wohnhaft in Schwaz) mehrmals von der Polizei zur Corona-Quarantäne ermahnt wurde, wollte sie ihr Verhalten nicht ändern oder eine Schuldeinsicht zeigen. Am 21. April bekam die Corona-Patientin einen behördlichen Absonderungsbescheid, in dem Stand, dass sie  sich nicht aus ihrer Wohnung entfernen durfte. Dennoch ging die Deutsche, die in Schwaz wohnt, zwei Tage später einkaufen, wie “orf” berichtet.

Infizierte pfiff auf Quarantäne: 10.800 € Strafe

Verstärkte gesundheitspolizeiliche Kontrollen für Balkan-RückkehrerInnen im Grenzraum Brenner

Land Tirol und Polizei kontrollieren mit Unterstützung des Bundesheeres gezielt ReiserückkehrerInnen aus Risikoregionen am Balkan

Seit heute, 14 Uhr, haben verstärkte gesundheitspolizeiliche Kontrollen am Brenner begonnen. Unterstützung erhalten Land Tirol und Polizei dabei von 18 SoldatInnen des Österreichischen Bundesheeres. Die Intensivierung der Kontrollen wurde seitens des Landes Tirol in Abstimmung mit dem Bund beschlossen, um zu verhindern, dass Balkan-RückkehrerInnen über Tirol ausweichen und Kontrollen an den Grenzübergängen im Burgenland, der Steiermark und Kärnten umgehen. Die Basis für diese Entscheidung bildet insbesondere auch die aktuelle Entwicklung bei den Coronavirus-Infektionen. Allein in den letzten Tagen wurden in Tirol zumindest 20 positive Coronavirus-Testungen verzeichnet, die im Zuge des seitens der Behörden umgehend eingeleiteten Contact-Tracings in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einem Kroatien-Aufenthalt stehen. Der Großteil dieser positiv getesteten Personen hielt sich selbst in Kroatien auf, einige wenige Fälle gehen auf einen Kontakt und folglich einer Ansteckung mit Kroatien-RückkehrerInnen zurück. Insgesamt waren teilweise bis zu 50 Prozent der in den letzten Wochen registrierten Neuinfektionen in ganz Österreich mit ReiserückkehrerInnen aus Risikoländern am Balkan verknüpft.

„Auf die Entwicklungen bei den Infektionszahlen müssen wir rasch und angemessen reagieren. Mit den intensiveren Schwerpunktkontrollen am Brenner wollen wir unsere erfolgreiche Strategie der Viruseindämmung in Tirol fortführen. Ein Dank gilt dabei unseren im Einsatz befindlichen Gesundheitsbehörden sowie Polizei und Bundesheer, welche die reibungslose Zusammenarbeit seit Beginn der Coronakrise weiterführen und für den Schutz der Gesundheit aller Tirolerinnen und Tiroler sorgen“, betont LH Günther Platter.

„Die Zusammenarbeit der Behörden des Landes Tirol und der Polizei mit dem Bundesheer funktioniert ausgezeichnet und wir arbeiten Hand in Hand für die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher. Auch diesen Einsatz werden unsere Soldaten, so wie die zuvor, bravourös meistern“, erklärt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

„Die Eindämmung der Corona-Pandemie bedarf der engen Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsbehörden und der Polizei. Gemeinsame Kontrollen an den Grenzen sind daher eine wichtige Maßnahme, um die Zahl der Infektionen gering zu halten“, so Innenminister Karl Nehammer.

Anschober: „Nach Einstufung von Kroatien als Risikoland am Montag verschärfte Einreisebestimmungen für ReiserückkehrerInnen!“

Appell des Gesundheitsministers an Kroatien-UrlauberInnen und ReiserückkehrerInnen
Wien (OTS) – Gesundheitsminister Rudi Anschober: „Aktuell müssen wir leider gehäufte, Reise-indizierte Corona-Infektionsfälle von ReiserückkehrerInnen aus Kroatien feststellen. Alleine in dieser Woche werden uns von den Bundesländern rund 100 Fälle berichtet, alleine in den vergangenen 24 Stunden sogar 57. Daher wird Kroatien, analog zur Reisewarnung des Außenministeriums, ab Montag, dem 17. August, ab 00:00 Früh, in der Einreiseverordnung als Risikoland eingestuft. Das bedeutet, dass bei der Einreise nach Österreich ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorgelegt werden muss. Dieses Gesundheitszeugnis muss einen negativen PCR-Test bestätigen, der nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf. Wenn ein solcher Nachweis nicht erbracht werden kann, müssen die ReiserückkehrerInnen innerhalb von 48 Stunden einen Test veranlassen. Bis dann das Testergebnis vorliegt, müssen die ReiserückkehrerInnen in Quarantäne bleiben. Damit ist Kroatien gleich eingestuft wie andere Länder des Balkans – Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien. Ich fordere alle ReiserückkehrerInnen aus Kroatien und anderen Risikoländern auf, verantwortungsvoll zu handeln, sich selbst und alle anderen Menschen vor einer Corona-Infektion zu schützen!“

Der Gesundheitsminister appelliert in diesem Sinn an alle UrlauberInnen, auch im Urlaub konsequent die Schutzmaßnahmen wie Hygienemaßnahmen, Mindestabstand und bei größeren Menschenmengen den Mund-Nasen-Schutz zu verwirklichen. Anschober ruft alle ReiserückkehrerInnen, die bereits in den vergangenen Tagen zurückgekommen sind oder am Wochenende aus Kroatien zurückkehren werden, auf, verstärkt auf die eigene Gesundheit zu achten, Kontakte insbesondere zu Risikogruppen zu meiden und bei Symptomen sofort 1450 zu kontaktieren und die Testangebote in Anspruch zu nehmen.

“Man kann den Balkan jetzt nicht zum schuldigen erklären, wie es diese faule Regierung versucht”!

“Wir wehren uns dagegen, auch wir wollen unser Volk schützen”!

Testmöglichkeiten für ReiserückkehrerInnen:

 

Quelle