FPÖ: Rücktritt von Gesundheitsminister Mückstein muss Anlass zu Neuwahlen geben

Dr. Wolfgang Mückstein
Dr. Wolfgang Mückstein | Foto: Die Grünen from Vienna, Austria, CC0, via Wikimedia Commons

Schmeißt Mückstein wirklich hin?
Er will wieder nur als Allgemeinmediziner arbeiten, unter Anführungzeichen.

„Er will nicht mehr, er kann nicht mehr“! Dieser Job setzt einem wohl mehr zu als erlaubt ist. Hat man ja schon bei Rudi Anschober gesehen.

Die FPÖ will nach dem Rücktritt vom Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein Neuwahlen und bestärkt dies auch in einer Aussendung.

Diese schwarz-grüne Bundesregierung hinterlässt nur verbrannte Erde.

„Es ist ein Armutszeugnis, wenn in Österreich ein Minister nach dem anderen zurücktritt. Gerade in einer Gesundheitskrise benötigt unser Land Stabilität und Vertrauen in den handelnden Personen. Die Flucht aus der Verantwortung hat diesmal der grüne Gesundheitsminister Mückstein angetreten, mittlerweile der zweite Gesundheitsminister in zwei Jahren“, reagierte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak.

„Hier wird Chaos und verbrannte Erde hinterlassen. Mückstein war verantwortlich für evidenzbefreite Maßnahmen, wie für den Lockdown für gesunde Menschen, den Impfzwang und letztendlich für unnötige Quarantänemaßnahmen, die es so auch nur mehr in Österreich gibt. Mückstein will sich aus der Verantwortung stehlen, sonst nichts“, betonte Kaniak.

Letztendlich dürften die Fragen des Verfassungsgerichtshofs für seine Abdankung gesorgt haben, die er mehr als dürftig beantwortet habe. „Seine Auftritte im Parlament und in den Medien erinnern eher an ‚Nachrichten in einfacher Sprache‘ als an einen verantwortungsvollen Minister. Diese schwarz-grüne Regierung hat weder eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, noch irgendeine andere Legitimation, weiter unser Land regieren zu dürfen. Neuwahlen und ein Ministerkabinett ohne ÖVP sind die einzige Möglichkeit, aus diesem Chaos herauszukommen“, betonte Kaniak.

Gesundheitsminister Mückstein: Mehr als 50% der österreichischen Gesamtbevölkerung bereits geboostert

Mit dem heutigen Tag haben somit insgesamt 4.496.236 Menschen eine Grundimmunisierung erhalten.

In Österreich sind bereits 50,3 % der Gesamtbevölkerung bzw. 52,9% der impfbaren Bevölkerung mit einer „Booster“-Impfung (3. Impfung bzw. 2. Impfung nach Genesung) bestmöglich gegen das Coronavirus geschützt. Am 01. Jänner 2022 waren es erst 40,8% der Gesamtbevölkerung bzw. 42,9% der impfbaren Bevölkerung. Innerhalb eines Monats konnte die Durchimpfungsrate der so wichtigen „Booster“-Impfung somit um rund 10%-Punkte gesteigert werden.

„Die „Booster“-Impfung ist für uns nachweislich das effektivste Schutzschild in der Pandemiebekämpfung. Dass die Omikron-Variante aktuell zu keiner Überlastung des Gesundheitssystems führt, ist unter anderem der Corona-Schutzimpfung zu verdanken. Auch die stufenweise Lockerung der Maßnahmen ist nur durch die Corona-Schutzi…

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.