Frau und Sohn mit Umbringen bedroht

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Ein 30-Jähriger aus Wr. Neustadt soll am 30. März 2020, gegen 19.00 Uhr, seiner 30-jährigen Ex-Frau aus St. Pölten damit gedroht haben, den bei ihm befindlichen gemeinsamen 11-jährigen Sohn zu töten, falls sie nicht zu ihm kommen würde. Weiters habe er auch die Frau mit dem Umbringen bedroht und ihr gesagt, dass er auf Polizisten schießen würde, wenn sie ihn anzeige.

Die 30-Jährige erstattete sofort über Notruf die Anzeige bei der Polizei. Daraufhin wurde eine Fahndung eingeleitet, bei der auch Bedienstete der Direktion für Spezialeinheiten, Einsatzkommando Cobra (EKO Cobra) und die Verhandlungsgruppe Ost des Bundeskriminalamtes (VG Ost) eingebunden waren.
Durch die langwierigen Verhandlungen eine Beamtin der VG-Ost konnte der Aufenthaltsort des 30-Jährigen im Gemeindegebiet von Lichtenwörth ermittelt werden.

Durch weitere Verhandlungen wurde der Beschuldigte zur Aufgabe bewegt und gegen 00.30 Uhr von Bediensteten des EKO-Cobra festgenommen. Der 11-Jährige blieb bei diesem Vorfall unversehrt.
Die Amtshandlung wurde vom operativen Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos Wr. Neustadt übernommen.
Der Beschuldigte zeigte sich nicht geständig und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt in die dortige Justizanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat werden fortgesetzt.

Hier ein weiterer Bericht

Graz, Bezirk Geidorf. – Ein 16-Jähriger wurde Mittwochabend, 4. März 2020, von zwei unbekannten Jugendlichen geschlagen und dabei leicht verletzt.

Der 16-jährige in Graz wohnende Deutsche wurde gegen 18:40 Uhr auf Höhe des Hauses Muchargasse 10 von zwei Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren auf seinen Davidsternring mit den Worten “Bist a Jude” angesprochen. Auf die Frage, ob er Jude sei, antwortete der 16-Jährige mit Ja. Daraufhin wurde der 16-Jährige aufgefordert sich zu “verpissen”. Da er dieser Aufforderung nicht sofort nachkam, schlug ihm einer der Jugendlichen ins Gesicht. Der 16-Jährige lief davon und erstattete in weiterer Folge die Anzeige bei der Polizei.

Der zweite Jugendliche verhielt sich ruhig und wurde nicht handgreiflich. Das Opfer begab sich selbstständig in das LKH Graz, wo leichte Verletzungen festgestellt wurden.

Nach den mutmaßlichen Tätern wird gefahndet. Die Ermittlungen wurden vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) übernommen.

 

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