Frühstarterbonus schafft neue Ungerechtigkeiten – Hacklerregelung muss

Armut
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“Türkis/ Grün schafft es immer wieder weniger, als mehr zu verkaufen”!

Sprich,  stell dir vor du bis 1,70m groß und hast 30 kg und der Arzt sagt dir, du musst abnehmen.

Schwarz-grünes Modell benachteiligt Menschen, die Verantwortung für Kinder übernommen haben.

„Der von ÖVP und Grünen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zusammengezimmerte Frühstarterbonus als Ersatz für die Hacklerregelung bringt Ungerechtigkeiten – etwa für all jene, die Verantwortung für Kinder übernommen haben“, kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer. Ein kinderloser Mann, der mit 18 Jahren in das Berufsleben eingestiegen ist, werde beim Frühstarterbonus besser gestellt als eine Frau, die in Karenz war und danach einen Teilzeit-Job angenommen hat. „Das ist eine Ungerechtigkeit, die es so nicht geben darf. Es muss jene Zeit, die für die Kinderbetreuung verwendet wird, besser bewertet werden. Viele Frauen – aber natürlich auch betroffene Männer – beziehen wegen Betreuungspflichten im Alter die Ausgleichszulage. Das ist nicht gerecht und muss sich ändern“, fordert Hofer.

Viele Verantwortungsträger in der Regierung kämen aus dem geschützten Bereich, seien kinderlos oder von einem Alter weit entfernt, das auch nur erahnen ließe, was 45 harte Berufsjahre bedeuten, bringt es Norbert Hofer auf den Punkt. „Die Abschaffung der Hacklerpension ist daher auch keine frauenpolitische Maßnahme – das Bestrafen von Männern alleine ist keine Leistung der Frauenpolitik.“ Hofer bekräftigt daher die Forderungen der FPÖ: „45 Jahre Arbeit sind genug, um abschlagsfrei in Pension gehen zu können. Betreuungszeiten – egal ob für Kindererziehung oder Pflege – müssen besser bewertet werden.“

Regierung betreibt Sozialabbau in Reinkultur

Grüne sind neue Arbeitnehmerverräterpartei

FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch bekräftigte heute im Nationalrat klar und deutlich, dass die Freiheitlichen die Abschaffung der Hacklerregelung ablehnen. Der Weg der ÖVP bestehe darin, alles nach unten zu nivellieren.

„Diese Menschen haben ihre Pensionen weder gestohlen noch geschenkt bekommen“, betonte Belakowitsch, „sondern sie haben sich erarbeitet und verdient.“ Diese Leute hätten unser Land 45 Jahre lang aufrechterhalten. „Wo bleibt denn da die vielbeschworene Leistungsgerechtigkeit?“

Man mache jetzt nur etwas Neues, damit der Bundeskanzler wieder eine Pressekonferenz veranstalten könne, meinte Belakowitsch. Allein die „Schau auf dich, schau auf mich“-Kampagne habe 20 Millionen Euro gekostet. Das sei die Hälfte dessen, was die Hacklerregelung koste. Bei den Pensionisten sei das Geld aber besser aufgehoben als bei ÖVP-nahen Werbeagenturen.

Die Grünen bezeichnete Belakowitsch als die neue Arbeitnehmerverräterpartei. Was hier betrieben werde, sei Sozialabbau in Reinkultur. Die Regierung habe unser Land in die Krise geführt, die kleinen Leute müssten es nun ausbaden.

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